Informationen und Entdeckungen rund um unsere Vögel

Vogelfütterung: darf man, muß man? Wenn ja, wie?

Singvögel sind Wildtiere – mit dem Füttern verantwortungsvoll umgehen!

Blaumeise im Winter, Foto: NABU, Frank Derer
Blaumeise im Winter, Foto: NABU, Frank Derer

Die Natur ist kein Freiluft-Zoo.

Das Füttern der Singvögel, ob im Winter oder ganzjährig, ist kein Mittel gegen den Vogelschwund.

Um Vögel zu beobachten, gern auch mit Kindern, kann das Anbieten von Futter aus gutem Fachhandel ab und an hilfreich sein.

Für das Vogelsterben bringt dies leider keinerlei Abhilfe.

 

Lebensraumqualität bedeutet nicht allein die Verfügbarkeit von Nahrung. Am wichtigsten ist die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensräumen – für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt.
 

Ein Hintergrundbericht und eine Anleitung zum sachgemäßen Füttern hier


Dem Waldkauz in die "Stube" geschaut

Der interessante Waldbewohner war Vogel des Jahres 2017

Die Webcam in Berlin ist auch 2018 geschaltet. Es bleibt also spannend!

Waldkauz, Foto: NABU, Marcus Bosch
Waldkauz, Foto: NABU, Marcus Bosch

Gemeinsam haben LBV (Kempten-Oberallgäu) und NABU (Berlin-Reinickendorf) Webcam-Projekte in ihren Waldkauzkästen gestartet.

Es ist beeindruckend, den Tieren beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungen zusehen zu können.

In Berlin z.B. sind drei Jungkäuze Anfang Mai ausgeflogen. Sie werden als "Ästlinge" außerhalb des Brutkastens noch einige Zeit von den Altvögeln mit Futter versorgt. 

 

Tagsüber ist jetzt wieder das alte Waldkauzpaar im Kasten zu beobachten

Waldkäuze gehen eine Partnerschaft für's Leben ein.

 

Zu den Webcams geht es hier.

Alle Informationen zum Waldkauz hier

Alle Jahreswesen 2017 im Überblick hier


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

"Es zeigt sich, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben vom Umweltinstitut München

Download
Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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Gärtnern für die Vögel

Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning
Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning

Gärten nehmen inzwischen einen großen Teil an bewirtschafteter, zum Teil versiegelter Fläche in Deutschland ein – mit steigendem Trend.

Unser Mitdenken für die Natur ist deshalb für viele Arten auch schon ein Beitrag zum Überleben geworden.

 

Tipps und Informationen finden Sie hier


"Verwaiste" Jungvögel – bitte nicht aufnehmen!

Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer
Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer

Nur helfen, wo es unbedingt nötig ist!

In der Zeit vom Frühjahr bis zum Sommer kann es vorkommen, dass flügge Jungvögel gefunden werden. Meist ist der Jungvogel jedoch noch mit den Eltern verbunden. Auch junge Eulen werden von den Altvögeln noch lange außerhalb der Bruthöhle versorgt!

 

Nähere Informationen hier


Kiebitze gesucht!

Kiebitz, Foto: NABU, Frank Derer
Kiebitz, Foto: NABU, Frank Derer

NABU ruft zur Mithilfe auf:

Der Bestand dieser Wiesenvögel ist dramatisch zurückgegangen.

Gesichtete Kiebitze – gerade auch in der Zugzeit – bitte melden:  www.NABU-naturgucker.de oder www.ornitho.de oder

Vereinfachte NABU-Meldung.

 

NABU-Informationen hier


Vögel bestimmen

Haubenmeise, Foto: A. Marquardt
Haubenmeise, Foto: A. Marquardt

Werden Sie zum Vogelkenner mit Steckbriefen, Online-Vogelführer, Vogelstimmen-Quiz und Vogelfamilien im Bildervergleich.

hier


Stunde der Wintervögel

Was flattert in Ihrem Garten? Beobachten und melden!

Werden bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai die in Deutschland brütenden Arten gesucht, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl zudem Invasionsvögel wie Seidenschwanz oder Bergfink auf.

Mehr zur Aktion


Stunde der Gartenvögel

Jedes Jahr im Mai die Vögel im Garten beobachten und zählen

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

Mehr zur Aktion


Birdwatch

Am ersten Oktoberwochenende Vogelzug erleben

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gehört das erste Wochenende im Oktober fest in den Terminkalender zahlreicher Menschen, die ein Naturschauspiel besonderer Güte erleben wollen. An diesem Wochenende findet der BirdWatch statt, das Beobachten, Zählen und Kartieren von wandernden Vögeln. Auch in diesem Jahr zückten Anfang Oktober Vogelbeobachter in ganz Europa ihre Ferngläser, um der Abreise der Sommergäste zu erleben.

Mehr zum Birdwatch