Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

UN setzt deutliches Zeichen: Weltbienentag am 20. Mai 2019

In Deutschland ist jede dritte Wildbiene gefährdet oder vom Aussterben bedroht!

An diesem Tag soll an die Situation der Wildbienen weltweit erinnert werden.

 

Position des NABU zum Weltbienentag hier

 

In Woltersdorf gibt es in Eigeninitiative von Einwohnerinnen und Mitbürgern Aktionen mit Informationsmaterial und Unterschriftenlisten der Volksinitiative:

14:00 – 19:00 Uhr vor dem Edeka-Markt

14:30 – 18:00 Uhr Straßenbahnhäuschen Thälmannplatz


Einladung zur 2. botanischen Radwanderung am 02.06.2019

 

 

 

Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu unserer 2. botanischen Rad-Wanderung ein.

 

 

Nach unserer tollen Tour letztes Jahr, führen wir diese Radwanderung bereits im Juni durch und werden einiges Neues entdecken.

 

 

 

 

Rad-Wanderung in den FFH-Gebieten „Spree“ und „Müggelspreeniederung“

 

am 02.06.2019, Treffpunkt: 9:30 Uhr am Bahnhof Fürstenwalde

 

Informationen zum Ablauf der Exkursion:
Wir treffen uns mit dem Fahrrad um 09:30 Uhr am Bahnhof Fürstenwalde, an der Bahnhofsseite Richtung Frankfurt/Oder vor dem Bäcker. Mit den Fahrrädern fahren wir gemeinsam Richtung Hangelsberg an der Spree entlang und legen an unterschiedlichen Punkten Zwischenstopps ein. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung, z. B. Kopfbedeckung und festes Schuhwerk, und bitte denken Sie daran, Getränke, Verpflegung und Sonnenschutz mitzunehmen.


Anmeldung:
Die botanische Rad-Wanderung in den FFH-Gebieten „Spree“ und „Müggelspreeniederung“ wird von Peter Engert geleitet.
Wir bitten alle Interessierten möglichst um Anmeldung per E-Mail info@nabu-fuerstenwalde.de (natürlich können Sie auch ohne Anmeldung teilnehmen).

Die Veranstaltung ist Teil des NABU-Projekts „Lebenswerte Natura 2000 Gebiete – Umweltsensibilisierung für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur“ und wird vom Land Brandenburg über ELER-Mittel gefördert. Projektinformationen finden Sie auf unserer Internetseite unter: www.nabu-bb.de/ffh

 


Volksinitiative in Brandenburg gestartet - Artenvielfalt retten Zukunft sichern!

Ab sofort Unterschriftenliste unterzeichnen!

 

Hier die Forderungen der Volksinitiative:

 

 

Wir wollen:

- dass in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten keine Pestizide eingesetzt werden dürfen,
- dass landeseigene Flächen ökologisch bewirtschaftet werden,
- dass es größere Pufferzonen um Gewässer gibt,
- dass Agrarsubventionen nicht nach Fläche, sondern nach umweltgerechtem Handeln    ausgegeben werden,
- dass Kommunen ihre Flächen pestizidfrei bewirtschaften,
- dass es weniger Lichtverschmutzung
- und weniger Flächenverbrauch gibt.

 

Jede/r Brandenburger/in ab 16 Jahre kann unterschreiben. Für die Volksinitiative reicht es aus sich mit den kompletten Daten auf der Unterschriftenliste einzutragen, wichtig ist: alle Angaben ausfüllen, Adresse bitte komplett angeben und leserlich schreiben.

 

20.000 Unterschriften werden benötigt!

 

Weitere Infos zur Volksinitiative finden Sie hier

 

Wir sammeln Unterschriften bei unseren Infoständen bei folgenden Veranstaltungen:

 

20.05.2019 – 14:00 bis 19:00

in Woltersdorf: Info-Aktion zum Weltbienentag und Unterschriftensammlung

14:00 – 19:00 Uhr vor dem Edeka-Markt, Vogelsdorfer Straße

14:30 – 18:00 am Straßenbahnhäuschen Thälmannplatz

 

Download
Unterschriftenliste Volksinitiative Artenvielfalt retten Zukunft sichern
Unterschriftenbogen-VI-Artenvielfalt-ret
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Vogelstimmenwanderung am 13.04.2019 in Woltersdorf

Zehn Naturinterressierte waren gemeinsam mit dem Hobby-Ornithologen Horst Türschmann  unterwegs in Woltersdorf, um Vögel zu beobachten und deren Stimmen zu erkennen.
Es wurden verschiedene Biotope durchwandert: vorbei an anliegenden Gärten durch den Übergangsbereich Ortschaft-Waldsaum zum Trockenrasengebiet und durch den Wald.
Trotz der niedrigen Temperaturen um die 3°C konnten wir einige Vögel sehen und hören: Kohl-, Blau- und Haubenmeise, Haus- und Gartenrotschwanz, Haussperling, Amsel, Buchfink, Singdrossel, Ringeltaube, Rotkehlchen, Nebelkrähe, Kleiber, Mönchgrasmücke, Buntspecht, Kernbeisser, Elster, Star, Bachstelze und Zilpzalp sowie ein Pärchen Stockenten und zwei Graureiher im Anflug.
Es war eine spannende und informative Wanderung, und die Teilnehmer verabredeten sich zur nächsten Vogelkundlichen Tour in 2020.

Text: H. Türschmann, Fotos: R. Fiddicke, U. Postler


Einladung zur Wanderung - Vögel im ländlichen Raum und Froschkonzert am 27.04.2019 in Neuendorf im Sande

Wir laden alle Naturfreunde und Interessierte recht herzlich zu einer einzigartigen Wanderung ein:

Vogelwanderung "Vögel im ländlichen Raum"

und Froschkonzert

 

in Neuendorf im Sande (bei Fürstenwalde)

 

 Treffpunkt: Dorfanger Neuendorf im Sande, Nahe der Kirche

 

am 27.04.2019 19 Uhr

 

19 Uhr Vogelwanderung - Vögel im ländlichen Raum

ab ca. 20:30 Uhr gehen wir zu den nahegelegenen Tümpeln und Lauschen den Rufen der Kröten und Frösche

 

Zur Fortpflanzungszeit kann man Frösche, Kröten und Unken am besten hören, wobei die meisten Arten in der Dämmerung oder in der Nacht rufen. Die Männchen versuchen so, ein Weibchen anzulocken und ihr Revier zu markieren. Hören wir Ihnen einmal zu!

 

Wir empfehlen die Mitnahme eines Fernglases (falls vorhanden), Getränk, kleinen Snack und Kleidung entsprechend des Wetters.


Projekt Lebenswerte Natura 2000 – für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur

Das Projekt Lebenswerte Natura 2000 wirbt für die Akzeptanz der FFH-Gebiete. 

FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und gehören zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000.

 

Der NABU Fürstenwalde betreut das FFH Gebiet Spree von Fürstenwalde bis Berlin und das FFH Gebiet Müggelspreeniederung.


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe

Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, Wegwarte, Wiesensalbei, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, Wegwarte, Wiesensalbei, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten.

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun!

Mehr Informationen hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

Download
Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler
Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Weitere Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

Lesen Sie hier mehr