Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Insektensommer – Mitmachaktion vom 29. Mai bis 7. Juni!

In kleinem Umfeld eine Stunde lang Insekten zählen, notieren und melden!

Kl. Feuerfalter, Foto: U. Postler
Kl. Feuerfalter, Foto: U. Postler

Der Insektensommer ist eine Initiative von NABU und BLV.

Er findet wieder zweimal statt:

vom 29.05. bis 07.06. und vom 31.07. bis 09.08.2020.

Nachmeldungen im ersten Zeitraum online bis 14.06. möglich!

 

Basis-Infos hier / Online-Meldeformular hier / Ergebnisse hier

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Zählhilfe für Juni mit den wichtigsten Arten
nabu_is_zaehlhilfe_1_2020_rz_web.pdf
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Wird es laut im Kreisverbands-Gebiet?

Der BER – eine Mißerfolgsgeschichte – will öffnen / Tegel schließt?

Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012
Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012

Das Volksbegehren in Brandenburg gegen Fluglärm und für ein Nachtflugverbot des BER 2012 war erfolgreich: 106.000 Brandenburger stimmten dafür! In Berlin reichten die Stimmen dagegen nicht aus.

Die Forderungen der Initiative wurden vom Landtag befürwortet und beschlossen. Deshalb wurde auf einen Volksentscheid verzichtet. Berlin stimmte später leider gegen die beschlossenen Änderungen am BER.

Das Vorhaben Flughafen BER: am falschen Standort (nicht erweiterbar), von Anfang an Rote Zahlen schreibend und die Flugrouten über viel zu dicht besiedelten Gebieten. ...

Alle drei Minuten pro Tag ein Start oder eine Landung sind ursprünglich geplant. Durch die aus der Corona-Situation resultierenden finanziellen Engpässe könnten es zwar auch nach der Krise weniger Flüge werden – doch es bleibt ein lautes Zuschussgeschäft.

Hinzu kommt Teslas "Gigamanische" Fabrik. –

Sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Natur sind das starke Veränderungen in unserem Gebiet, mit nicht absehbaren Folgen.


Kritik an Tesla-Autofabrik: Ein Elektromotor macht noch keine Verkehrswende!

Gemeinsam mit PowerShift e.V. und vielen weiteren Initiativen und Parteigruppierungen veröffentlichten wir folgende Erklärung:

 

Tesla vs. Verkehrswende

 

Die Klimakrise macht die Abkehr vom Verbrenner notwendig. Doch ein Elektroantrieb macht noch keine Verkehrswende. Statt millionenfach übermotorisierte und rasend schnelle Tesla-SUVs sowie Oberklasse-Wagen ressourcenverschwendend zu produzieren, fordern wir eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr.

Ziel der Politik muss es sein sich schnellstmöglich für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in unserem Landkreis einzusetzen unabhängig von geplanten Industrieansiedlungen.


Einwendungen gegen das Vorhaben

Errichtung und Betrieb einer Anlage für den Bau und die Montage von Elektrofahrzeugen in Grünheide (Mark)

Einwendungen gegen das geplante Vorhaben konnten bis zum 05.03.2020 eingereicht werden.

 

Der für den 18.03.2020 geplante Erörterungstermin wurde wie erwartet auf unbestimmte Zeit verschoben.

Weitere Informationen finden Sie in dem folgenden Amtsblatt Brandenburg.


Die Einwendung vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.

finden Sie hier


Die gemeinsame Einwendung der anerkannten Naturschutzverbände Brandenburg

finden Sie hier


Petition und Spendenkonto - bitte unterstützen Sie uns!

Tesla-Ansiedlung in Grünheide - nicht an diesem Standort

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen Gigafactory Grünheide machen wir uns stark für den Erhalt eines einzigartigen Wald- und Seengebietes. Die geplante Tesla-Ansiedlung in Grünheide hat gigantische Auswirkungen auf alle Schutzgüter. Wir sind nicht gegen Elektromobilität - doch Freienbrink-Nord ist der falsche Standort für eine Industrieansiedlung dieses Ausmaßes.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit:

 

Petition:

Hier geht es zur online Petition - jetzt unterschreiben!

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Naturschutzbund Deutschland Kreisverband Fürstenwalde e.V.

IBAN: DE23 1705 5050 1101 735 097

Bank: Sparkasse Oder-Spree

Verwendungszweck: Kampagne Tesla nicht an diesem Standort

 

Wir sammeln auch auf betterplace.org:

 

 

Ihre Spende kommt zu 100% der Kampagne Tesla nicht an diesem Standort zu Gute.

Wir sind gemeinnützig, Spenden an unseren Verein können daher von der Steuer abgesetzt werden. Einmal im Jahr erhalten Spender*innen auf dem Postwege eine Spendenbescheinigung (bitte senden Sie uns dafür Ihren Namen und Ihre Anschrift).

 

Wir sammeln Spenden, um ein breites Aktionsbündnis zu schaffen damit sämtliche Möglichkeiten in juristischer Hinsicht ausgeschöpft werden können.
In dem Fall, dass der wir Recht bekommen und die Kosten für den Rechtsanwalt erstattet werden, oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, werden die nicht benötigten Spendengelder für einen anderen satzungsgemäßen gemeinnützigen Zweck des NABU eingesetzt.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Pressemitteilung des Vorstandes zur Tesla Ansiedlung

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Pressemitteilung NABU.pdf
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Insektenatlas 2020 – von H.-Böll-Stiftung, BUND und Le Monde Diplomatique

Eine sehr gute Gemeinschafts-Publikation. Mit vielen Grafiken, Erklärungen und Tabellen.

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insektenatlas_2020.pdf
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Tesla Ansiedlung in Grünheide?

Der NABU Kreisverband Fürstenwalde setzt sich kritisch mit der Tesla Ansiedlung auseinander. 

 

Neben Stellungnahmen, Gesprächen mit Abgeordneten auf Kreistags- und Landesebene stehen wir auch besorgten Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Wir kritisieren folgende Punkte massiv:

 

- geheime Verhandlung mit Tesla und fehlende Bürgerbeteiligung

 

- Wahl des Standortes (300 ha Wald, Trinkwasserschutzgebiet, angrenzende Schutzgebiete)

 

- politische Pressemitteilungen mit drohendem Inhalt

 

- fehlende Beteiligung und Einbindung der Öffentlichkeit (Bürgerdialoge etc.)

 

- fehlende Auseinandersetzung mit den Folgen der Ansiedlung

 

Möchten auch Sie sich einbringen, sind wegen der Ansiedlung besorgt oder möchten sich gern mit uns austauschen.

 

Bitte schreiben Sie uns eine Email an info@nabu-fuerstenwalde.de.


Die Bedeutung des Waldes in Brandenburg

Ministerium antwortet im Namen der Landesregierung in Form von Studie

Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier
Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier

Zum Thema Wald, Waldwirtschaft und Bäume im Land Brandenburg antwortet der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft auf eine Große Anfrage der FDP im Landtag.

Einhundertachtzig Fragen werden detailiert beantwortet. Es geht um Wertschöpfungsketten (Holz- und Papiergewerbe, Druckereien, Forstliche Dienstleistungen, Zimmereien, Sägewerke, Holzenergie usw.). Auch hat der Wald besondere Bedeutung für die Trinkwassergewinnung, den Boden- und Immissionsschutz sowie den Naturschutz.

Zudem umgibt der Brandenburger Wald die in großen Teilen versiegelte Metropole Berlin. Neben Gesundheits- und Umweltaspeketen ist die Nachfrage nach Naturtouristischen Angeboten seit Jahren im Aufwärtstrend.

Quelle: Landtag Brandenburg, Drucksache 5/9172, Juni 2014

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Waldstudie Land Brbg-2014.pdf
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Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm Insektenschutz

Br. Feuerfalter
Br. Feuerfalter

2019: Die Bundesregierung beschließt, den Insektenschutz mit Monitoring-Programm, Flächenschutzmaßnahmen, Unterstützung von Initiativen und Forschung umfangreich finanziell zu fördern. Infos hier

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aktionsprogramm_insektenschutz.pdf
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Projekt Lebenswerte Natura 2000 – für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur

Das Projekt Lebenswerte Natura 2000 wirbt für die Akzeptanz der FFH-Gebiete. 

FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und gehören zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000.

 

Der NABU Fürstenwalde betreut das FFH Gebiet Spree von Fürstenwalde bis Berlin und das FFH Gebiet Müggelspreeniederung.


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe

Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, Wegwarte, Wiesensalbei, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, Wegwarte, Wiesensalbei, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten.

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun!

Mehr Informationen hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

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Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler
Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Weitere Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

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