Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

NABU Infostand 26. und 27.08.2017 in Hangelsberg

Historischer Bahnhof Hangelsberg, Foto: A. Hippel
Historischer Bahnhof Hangelsberg, Foto: A. Hippel

 

Am 26. und 27.08.2017 feiert der Historische Bahnhof Hangelsberg sein 175 Jähriges Bestehen, natürlich ist der NABU Fürstenwalde mit einem Stand vertreten.

 

Bringen Sie Ihr altes Handy für unsere Sammelaktion "Alte Handys für die Havel" mit.

Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie hier

 

 

Es wird viele Informationen rund um den Naturschutz und die Arbeit des NABU und ein tolles Wissensspiel zu Wiesen, Kräutern, Vögeln & Insekten und natürlich Honig von unserem Imker geben.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlingsspierale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer

Unterschriftensammlung für den Erhalt des

Siedlungswaldes im Ort Hangelsberg

Bürger engagieren sich für den Erhalt und Schutz des Laubwaldes im Ort Hangelsberg (ca. 30 ha).

Der ökologisch sehr wertvolle Laubwald wurde von der Gemeinde Grünheide (Mark) als Bedarfsfläche für zukünftigen Wohnungsneubau ausgewiesen.

Die Bürgerinitiative pro Hangelwald engagiert sich für den dauerhaften Erhalt des Waldes.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Mach mit und sammel Unterschriften für den Erhalt des Laubmischwaldes!

Jeder Bürger kann unterschreiben, auch nicht Grünheider Bürger (dann Grünheide im Adressfeld durchstreichen) - wichtig: bitte die komplette Anschrift angeben.

 

Rückfragen zu den Listen an info@pro-hangelwald.de. Volle Listen holen wir gern ab.

Link zur Unterschriftenliste

Die blaue Holzbiene – wieder im Kreisgebiet!

Groß, laut und harmlos: Xylocopa violacea.

Blaue Holzbiene vor Muskatellersalbei, Juni 2017, Foto: U. Postler
Blaue Holzbiene vor Muskatellersalbei, Juni 2017, Foto: U. Postler

 

Wie eine große, dunkle Hummel fliegt diese geschützte und völlig harmlose Bienenart die Blüten an.

Beim Nektar saugen steht sie vor den tiefen Kelchen von Salbei und Blauregen kurz in der Luft – wie ein Turner am Reck mit Kolibriflügeln.

Die Flügel sind dabei so schnell, dass sie kaum sichtbar sind.

 

Verbreitung und Besonderheiten: Dazu gibt es mehr auf unserer Seite

Natur-Fibel / Insekten

Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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Webcam-Projekte zum Waldkauz

Der interessante Waldbewohner ist Vogel des Jahres 2017.

Gemeinsam hatten LBV (Kempten-Oberallgäu) und NABU (Berlin-Reinickendorf) Webcam-Projekte in ihren Waldkauzkästen gestartet.

Es war beeindruckend, den Tieren zusehen zu können – von der Eiablage über das Brüten bis zum Schlüpfen der Jungkäuze und Füttern durch die Altvögel.

Inzwischen haben alle Jungkäuze die Nistkästen verlassen. Sie werden auf den Bäumen der Umgebung noch bis Mitte August von den Altvögeln versorgt. In ihre alte Nisthöhle kehren die jungen Käuze nicht mehr zurück.

Die Webcam in Berlin ist voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres geschaltet. Zur Zeit ist hier tagsüber wieder das Kauzmännchen zu beobachten.  

 

Zu den Webcams geht es hier.

Alle Informationen zum Waldkauz hier

BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler
Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat

Gärtnern für die Vögel

Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning
Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning

Wir können selbst viel dafür tun, dass es den gefiederten Lebewesen in unseren Gärten gut geht. Sie lohnen es uns mit der Bereicherung durch ihren Gesang.

Gärten nehmen inzwischen einen großen Teil an bewirtschafteter, zum Teil versiegelter Fläche in Deutschland ein – mit steigendem Trend.

Unser Mitdenken für die Natur ist deshalb für viele Arten auch schon ein Beitrag zum Überleben geworden.

 

Tipps und Informationen finden Sie hier

Torffreies Gärtnern

Historische Rosen mit Kräutern, Foto: U. Postler
Historische Rosen mit Kräutern, Foto: U. Postler

 

NABU-Aktion – Gärtnern ohne Torf!

 

Wie man selbst Gartenerde ohne Torf herstellen kann, welche Möglichkeiten zur Bepflanzung es gibt, worauf man beim Kauf fertiger Erden achten sollte...

 

Mehr Informationen hier

"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier

Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

 

Lesen Sie hier mehr

Aktion „Naturschätze retten“ – für Europa –

über eine halbe Million Menschen haben für die 

Natur abgestimmt!

Große Rohrdommel, Foto: NABU, Tom Dove
Große Rohrdommel, Foto: NABU, Tom Dove

Die Europäische Kommission möchte die Naturschutzgesetze ändern und unterzieht sie deshalb derzeit einem sogenannten "Natur-Check". Die Gefahr besteht, dass wichtige Gesetze zum Naturschutz verwässert und geschmälert werden. 

Die Naturverbände – also wir Bürger – wurden in diesem Zusammenhang von der Europäischen Kommission nach unserer Meinung gefragt.

Um die Europäische Kommission positiv zu beeinflussen, hatte der NABU eine Online-Abstimmungs-Aktion gestartet, an der sich alle beteiligen konnten: 

 

Ergebnis der NABU-Aktion "Naturschätze retten" 

Infos zum "Natur-Check" der EU

21.08.2017

18:15 Uhr

 

 

 

 

26.08.2017

ab 12 Uhr

27.08.2017

ab 10 Uhr

 

 

10.09.2017

11 – 16 Uhr

 

 

 

 

 

 

16.09.2017

15 Uhr

 

Vorstandstreffen, Restaurant Zunfthaus 383, Tuchmacherstr. 12, Fürstenwalde

 

175 Jahre Historischer Bahnhof Hangelsberg - Standbetreuung

 

NaturKultur 2017, Oberschule der FAW, Standbetreuung, Ausstellung zum Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

 

Rock für den Wald, Fürstenwalde, Standbetreuung, Infos zum Fledermausschutz


Unterschriften für den Hangelwald!

Waldkauz im Hangelwald, Foto: BI Pro Hangelwald
Waldkauz im Hangelwald, Foto: BI Pro Hangelwald

Rettet den Laubmischwald in Hangelsberg! Dafür setzen sich engagierte Bürger ein und sammeln u.a. Unterschriften.

Siehe auch unsere Artikel links!

"Verwaiste" Jungvögel Bitte nicht aufnehmen!

Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer
Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer

Nur helfen, wo es unbedingt nötig ist!

Meist ist der Jungvogel noch mit den Eltern verbunden. Auch junge Eulen werden von den Altvögeln noch lange außerhalb der Bruthöhle versorgt!

Nähere Informationen hier

Unterrichtsmaterial zum Wolf

Foto: NABU. S. Körner
Foto: NABU. S. Körner

Mit Kindern und Jugendlichen den Wolf entdecken!

Aufgabenstellungen, Hintergründe und Kopiervorlagen: Die NABU-Unterrichtsmaterialien geben Einblicke in die faszinierende Welt der Wölfe. Die Materialien gibt es für die Fächer Englisch, Deutsch, Biologie und Politik.

Material und Infos hier

EU-Befragung: für eine Landwirtschaft im Sinne der Natur

Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler
Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler

Infos und erste Ergebnisse hier

Aktionsbündnis Agrarwende

In diesem Jahr waren alle EU-Bürger aufgerufen, bei der Online-Befragung der EU-Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft abzustimmen.

Über 258 Tausend beteiligten sich an der Abstimmungskampagne des NABU.

Das Aktionsbündnis Agrarwende, welches diese Initiative startete, ist weiter für das Tierwohl aktiv:

 

Aktueller Newsletter hier

Website Aktionsbündnis hier

Igel, Maulwurf und Eichhörnchen gesucht

Foto: U. Postler
Foto: U. Postler

Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen.

Für die Erfassung dieser drei Tierarten in Brandenburg bittet der Landesfachausschuss für Säuge-tierkunde und die Naturschutz-station für Säugetierschutz in Zippelsförde uns alle um Mithilfe.

Nähere Informationen hier

Erfassungsbogen Säugetiere_2015.xls
Microsoft Excel Tabelle 11.0 KB

Was tun mit Findeltieren?

Foto: NABU, B. Kunz
Foto: NABU, B. Kunz

Ansprechpartner und Aufnahmestationen in der Nähe finden Sie hier