Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Sechs junge Turmfalken in Neuendorf im Sande!

Sechs junge Turmfalken im Kirchturm, Neuendorf im Sande, Juni 2018, Foto: L. Ittermann
Sechs junge Turmfalken im Kirchturm, Neuendorf im Sande, Juni 2018, Foto: L. Ittermann

Seit fünf Jahren brüten Turmfalken erfolgreich in der Kirche von Neuendorf im Sande. Der Nistkasten wurde unter Mithilfe unseres früheren NABU-Kreisverbandsvorsitzenden, Heinz Müller (†), im Kirchturm angebracht. Wir freuen uns sehr über diesen Bruterfolg. Die jungen Falken sehen gut gefüttert aus. Bald werden sie ausfliegen.

 

L. Ittermann, 9. Juni 2018


Blaumeisenjunge verlassen den Nistkasten

Heute morgen hatten wir besonders viel Glück, wir konnten Blaumeisenjungen beim Ausfliegen beobachten. Schon die letzten Tage wurde es immer lauter im Nistkasten und wir wussten es wird nicht mehr lange dauern.

 

Ein tolles Erlebnis, wie nach und nach die Jungen einzeln den Nistkasten verlassen, immer begleitet und unterstützt von den Elterntieren.

 

Das Anbringen von Nistkkästen im eigenen Garten wird durch solch einzigartige Momente immer wieder belohnt, aber auch Bäume und Sträuche sollten im Garten vohanden sein. Das die Vögel Futter aber auch Schutz finden.

 

Fotos: S. Rothmaier 21.05.2018


Vogel des Jahres 2018: der Star

Star, Foto: NABU, Tom Dove
Star, Foto: NABU, Tom Dove

Er ist Flugkünstler und Stimmenimitator.

Obwohl im Siedlungsbereich oft zu sehen, ist der Star im Rückgang begriffen.

 

Mehr Informationen zum Star hier

 

In Hamburg, Otterwisch und Berlin wurden Webcams in Staren-Nistkästen eingerichtet. Mit einigem Glück können wir in diesem Jahr Brut und Jungenaufzucht an drei Standorten beobachten.

 

Zu den Staren-Webcams hier


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe in Gründung

Aufruf zur Gründung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Artenvielfalt im Kreisgebiet

Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten. 

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun! 

 

Mehr Informationen hier


Webcam-Projekt zum Waldkauz geht 2018 weiter

Der interessante Waldbewohner war Vogel des Jahres 2017

Waldkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 16.10.2017
Waldkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 16.10.2017
Das erste Ei ist da! 09.03.2018
Das erste Ei ist da! 09.03.2018
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 20.11.2017
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 20.11.2017
Weibchen beim Brüten, zwei Eier sind es inzwischen, 15.03.2018
Weibchen beim Brüten, zwei Eier sind es inzwischen, 15.03.2018
Einige Tage abwesend – schon trug ein Eichhörnchen Zweige ein, 15.02.2018
Einige Tage abwesend – schon trug ein Eichhörnchen Zweige ein, 15.02.2018
4 Wochen waren die Kameras kaputt – nun sind schon 2 Küken da! 19.04.2018
4 Wochen waren die Kameras kaputt – nun sind schon 2 Küken da! 19.04.2018

 

Der NABU-Berlin-Reinickendorf hat 2017 in einem seiner Waldkauzkästen ein Webcam-Projekt gestartet.

Den Tieren konnte beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungen zugesehen werden. Drei Jungkäuze waren Anfang Mai 2017 ausgeflogen. Sie wurden als "Ästlinge" außerhalb des Brutkastens noch einige Zeit von den Altvögeln mit Futter versorgt. 

Das alte Kauzpaar ist seit dem Sommerende 2017 wieder im Kasten zu sehen.

Nach der Überwinterung geht auch 2018 das Brutgeschäft weiter. 

Zwei Eier sind im März 2018 gelegt. Nach dem Ausfall der Kameras war fast 4 Wochen lang keine Beobachtung möglich. Nun geht die Technik wieder – und zwei Küken sind zu bestaunen!

 

Zu den Webcams geht es hier.

Alle Informationen zum Waldkauz hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

Download
Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler
Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

 

Lesen Sie hier mehr