Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Jetzt erste Schmetterlinge beobachten und auf Naturgucker-Portal eintragen!

Monitoring "Frühe Falter" auf Naturgucker.de

Zitronenfalter, Foto: NABU/H. May
Zitronenfalter, Foto: NABU/H. May

Wie steht es um unsere Insekten? Alle Beobachtungen sind wertvolle Hinweise. Im Fokus dieser Monitoring-Aktion stehen besonders sechs Falter: Admiral, Zitronenfalter, Aurora-Falter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Trauermantel. 

Auch andere Insekten können gemeldet werden! (UP 2021)

NABU-Informationen hier


Die Gewinner stehen fest - großen Dank an alle Fotograf*innen

Der Winter hat viele Facetten, zeig ihn uns mit Deinem Foto!

 

Unser Fotowettbewerb lief vom 01.02.2021 - 20.03.2021. Wir haben wunderschöne Fotos aus unserem gesamten Verbandsgebiet erhalten.

 

Für unsere Jury war die Entscheidung nicht einfach, doch nun stehen die 3 Gewinnerfotos fest:

 

1. Foto: H. Flörecke, Morgenerwachen an der alten Müggelspree in Spreewerder

2. Foto: S. Evers, Springsee

3. Foto: B. Muhlack-Wagenschütz, An der Spree von Spreewerder Richtung Neu

Mönchwinkel

 

Wir bedanken uns an alle die an dem Fotowettbewerb teilgenommen haben!

 

Zu den Teilnahmebedingungen des Fotowettbewerbs geht es hier


Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Rotkehlchen - Foto: imageBROKER/Rolf Müller
Rotkehlchen - Foto: imageBROKER/Rolf Müller

Zum ersten Mal wird der Vogel des Jahres öffentlich gewählt.

 

Wir freuen uns über das Ergebnis: 

Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

 

Weitere Informationen zu der Wahl und den Ergebnissen finden Sie hier

 


Unsere Krötenschutzzäune stehen

Jedes Jahr ist eine unserer ersten Aktionen der Aufbau unserer Krötenzäune. Dieses Jahr haben wir bereits sehr früh damit begonnen. Mitte Februar wurde es so warm, das wir damit rechnen mussten, das bereits die ersten Amphibien sich auf die Wanderung begeben. 

Und wir hatten recht, Teichmolche haben bereits Ende Februar mit ihrer Wanderung zu den Gewässern begonnen.

 

Wir bedanken uns bei allen unseren Unterstützern, die uns jedes Jahr beim Aufbau der Krötenzäune unterstützen!


Die Zauneidechse 2021 – wieder Kriechtier des Jahres!

Zauneidechse, Männchen in grüner Paarungsfärbung, Foto: NABU, F. Derer
Zauneidechse, Männchen in grüner Paarungsfärbung, Foto: NABU, F. Derer

Die Zauneidechse ist eine wärmeliebende und sehr anpassungsfähige Art. Unter anderem durch die Abnahme ihrer Lebensräume nimmt ihre Gefährdung stark zu. 

Sie steht auf der Roten Liste Deutschlands und weiterer Länder Europas. 

Ihre bevorzugten Habitate sind Waldlichtungen, Steinbrüche, warme Hanglagen und Siedlungsränder. 

 

Im Kreisgebiet kommen die scheuen Tiere auch im Grünheider Waldgebiet vor, in welchem die Giga-Fabrik entsteht. Im Rahmen der Schrittweise angekündigten Rodungen wird dieser Wald lediglich "Die Kiefern" bzw. "Wertlose Kiefernplantage" genannt. 

Zur Zeit überwintern die Eidechsen in frostsicheren Verstecken im Boden und unter Steinen. 

Umsiedlungen der gefährdeten Tiere sind oft schwierig und wenig erfolgreich. (UP 2020)

Weitere Informationen zur Zauneidechse hier 

Alle Jahreswesen 2021 im Überblick hier

Download
Zauneidechse, Flyer der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT)
Zauneidechse_Flyer_Web.pdf
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"Auf dem Trockenen – Der neue Kampf ums Wasser"

Reportage über den Zustand des Wassers in Brandenburg und Berlin 2020

Screenshot Detail aus der rbb-Reportage
Screenshot Detail aus der rbb-Reportage

Der Film veranschaulicht an Beispielen, unter anderem dem Seddiner See und der Spree, wie knapp Grund- und Oberflächenwasser in Brandenburg inzwischen sind. Zwei Drittel der Ursachen gehen auf die Klima-Verschärfung, ein Drittel auf den Wasserverbrauch zurück. Wobei bei letzterem die private Entnahme etwa 28 % ausmacht, der weitaus größte Teil jedoch durch die Industrie verbraucht wird. 

Vor dem Hintergrund des im Bau befindlichen Tesla-Autowerkes bekommt das Thema eine noch größere Brisanz. (UP 2020)

Zu finden ist die Dokumentation und Reportage des rbb-Fernsehens in der Mediathek 


Wird es laut im Kreisverbands-Gebiet?

Der BER – eine Mißerfolgsgeschichte – öffnet / Tegel soll schließen

Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012
Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012

Das Volksbegehren in Brandenburg gegen Fluglärm und für ein Nachtflugverbot des BER 2012 war erfolgreich: 106.000 Brandenburger stimmten dafür! In Berlin reichten die Stimmen dagegen nicht aus.

Die Forderungen der Initiative wurden vom Landtag befürwortet und beschlossen. Deshalb wurde auf einen Volksentscheid verzichtet. Berlin stimmte später leider gegen die beschlossenen Änderungen am BER.

Das Vorhaben Flughafen BER: am falschen Standort (nicht erweiterbar), von Anfang an Rote Zahlen schreibend und die Flugrouten über viel zu dicht besiedelten Gebieten. ...

Alle drei Minuten pro Tag ein Start oder eine Landung sind ursprünglich geplant. Durch die aus der Corona-Situation resultierenden finanziellen Engpässe könnten es zwar noch länger e Zeit weniger Flüge werden – doch es bleibt ein lautes Zuschussgeschäft.

Hinzu kommt Teslas "Gigamanische" Fabrik. –

Sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Natur sind das starke Veränderungen in unserem Gebiet, mit nicht absehbaren Folgen. (UP 2020)


Draufgeschaut: Der Zustand unserer Schmetterlinge

"Die Wahrheit über ... Schmetterlinge" – rbb-Doku in der Mediathek

Hauhechelbläuling, Foto: U. Postler
Hauhechelbläuling, Foto: U. Postler

Schmetterlingsexperten, darunter der Fredersdorfer Entomologe Dr. Hartmut Kretschmer, geben Auskunft über den Zustand unserer Falter. 

Im Film kommen u.a. die Löcknitzer Wiesen bei Erkner und eine wichtige Schmetterlings-Sammlung in Müncheberg vor. 

Belegt: In den letzten 120 Jahren sind die Arten um 18 % geschrumpft und bei 35 % der Falter die Bestände gesunken.  

Die rbb-Reportage geht den Ursachen nach. (UP 2020)

Hier auch ein Lese-Beitrag des Entomologen Dr. Kretschmer zu Insekten im Garten.


Die Bedeutung des Waldes in Brandenburg

Ministerium antwortet im Namen der Landesregierung in Form von Studie

Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier
Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier

Zum Thema Wald, Waldwirtschaft und Bäume im Land Brandenburg antwortet der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft auf eine Große Anfrage der FDP im Landtag.

Einhundertachtzig Fragen werden detailiert beantwortet. Es geht um Wertschöpfungsketten (Holz- und Papiergewerbe, Druckereien, Forstliche Dienstleistungen, Zimmereien, Sägewerke, Holzenergie usw.). Auch hat der Wald besondere Bedeutung für die Trinkwassergewinnung, den Boden- und Immissionsschutz sowie den Naturschutz.

Zudem umgibt der Brandenburger Wald die in großen Teilen versiegelte Metropole Berlin. Neben Gesundheits- und Umweltaspeketen ist die Nachfrage nach Naturtouristischen Angeboten seit Jahren im Aufwärtstrend. (UP 2020)

Quelle: Landtag Brandenburg, Drucksache 5/9172, Juni 2014

Download
Waldstudie Land Brbg-2014.pdf
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Projekt Lebenswerte Natura 2000 – für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur

Das Projekt Lebenswerte Natura 2000 wirbt für die Akzeptanz der FFH-Gebiete. 

FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und gehören zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000.

 

Der NABU Fürstenwalde betreut das FFH Gebiet Spree von Fürstenwalde bis Berlin und das FFH Gebiet Müggelspreeniederung.


BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler
Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

(UP 2017)

Weitere Infos

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt. (UP 2017)

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