Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Vogel des Jahres 2018: der Star

Star, Foto: NABU, Tom Dove
Star, Foto: NABU, Tom Dove

Er ist Flugkünstler und Stimmenimitator.

Obwohl im Siedlungsbereich oft zu sehen, ist der Star im Rückgang begriffen.

 

Mehr Informationen zum Star hier

 

In Hamburg, Otterwisch und Berlin wurden Webcams in Staren-Nistkästen eingerichtet. Mit einigem Glück können wir in diesem Jahr Brut und Jungenaufzucht an drei Standorten beobachten.

 

Zu den Staren-Webcams hier


Ökofilmtour 2018 in Hangelsberg, Filmvorführung

Datum: 07.04.2018, 17 Uhr, Einlass 16:30

 

Ort: Bürgerhaus Hangelsberg, Berliner Damm 10

 

Eintritt frei, wir sammeln Spenden für den Veranstalter der Brandenburger Ökofilmtour

Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume (45 min.)
"Unser Wälder" nimmt die Zuschauer mit in dieses Wunderwerk der Evolution und erzählt Geschichten aus dem Reich der Bäume - vom unsichtbaren Netzwerk der Pilze bis zu den unterirdischen Helfern der biologischen Müllabfuhr, vom größten Süßwasserspeicher der Welt bis zum Wunder der Photosynthese, von gefluteten Auwäldern bis zur geheimen Sprache der Bäume.

 

Der auf die Tiere wartet - Jan Haft (45 min.)

Der Bayer Jan Haft ist Deutschlands Vorzeige-Tierfilmer. Sein Erfolgsgeheimnis ist, dem vermeintlich Vertrauten ganz Neues, noch nicht Gesehenes zu entlocken und dies zu meisterhaften Geschichten zu verdichten. Dabei liegt der Fokus auf seiner deutschen Heimat. Denn er findet: „Die heimische Natur ist genauso spannend wie die ferne Exotische.“
Filmautor Werner Schuessler taucht in Jan Hafts Lebenswelt ein und begleitet ihn sowohl zu Hause als auch auf seinen Reisen.


Geschafft! Unsere Krötenzäune sind aufgebaut

Dieses Jahr war es nicht so einfach aufgrund der anhaltenden Kälte mussten wir den Aufbau der Krötenschutzzäune immer wieder verschieben. Aber nun stehen alle Zäune, jetzt heißt es täglich zweimal am Tag die Zäune zu kontrollieren und den Kröten und Frösche über die meist stark befahrenen Straßen zu helfen.

 

Einen großen Dank an alle Unterstützer.


Wenn die Temperaturen steigen, wandern Frösche und Kröten

Die Schutzzäune und deren Betreuer spielen eine große Rolle beim Amphibienschutz

Im Frühjahr wandern die Frösche und Kröten zu ihren Laichgewässern – und zum Ende des Sommers wieder zurück zu ihren Habitaten an Land, in denen sie auch überwintern.

Amphibienschutzzäune aus beweglichem Material müssen meist zweimal im Jahr am Rand befahrener Straßen auf- und abgebaut werden. Viele ehrenamtliche Helfer sind dafür bei Wind und Wetter unterwegs. Neben dem Aufbau der Zäune ist die Kontrolle der Fangeimer entlang der Zäune und das Hinübertragen der Tiere über die Straßen nötig.

Fotos (2016) und Inhalt: Edgar Wolf, Red. U. Postler, 2018

 

Abb. v.l.:  1. Knoblauchkröten und Erdkröten werden im Trageeimer gesammelt.

2. In diesem Eimer sind Erdkröten, kurz vor dem Hinübertragen. 

3. Knoblauchkröten und Moorfrösche sind nur kurze Zeit im Trageeimer so dicht beieinander. 

4. Und schon wieder in Freiheit: zwei Knoblauchkröten. 

5. Bereits ein Brautpaar: das Erdkröten-Weibchen (u.) trägt das Männchen zum Wasser. 

6. Am Schutzzaun: man darf die Erdkröte auch mal vorsichtig anfassen. 

7. Auf zum nächsten Gewässer, Erdkröten

8.+ 9. Moorfrösche im Laichgewässer, diesmal schon im himmelblauen "Hochzeitskleid".


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe in Gründung

Aufruf zur Gründung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Artenvielfalt im Kreisgebiet

Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten. 

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun! 

 

Mehr Informationen hier


Webcam-Projekt zum Waldkauz geht 2018 weiter

Der interessante Waldbewohner war Vogel des Jahres 2017

Waldkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 16.10.2017
Waldkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 16.10.2017
Das erste Ei ist da! 09.03.2018
Das erste Ei ist da! 09.03.2018
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 20.11.2017
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 20.11.2017
Weibchen beim Brüten, zwei Eier sind es inzwischen, 15.03.2018
Weibchen beim Brüten, zwei Eier sind es inzwischen, 15.03.2018
Einige Tage abwesend – schon trug ein Eichhörnchen Zweige ein, 15.02.2018
Einige Tage abwesend – schon trug ein Eichhörnchen Zweige ein, 15.02.2018
4 Wochen waren die Kameras kaputt – nun sind schon 2 Küken da! 19.04.2018
4 Wochen waren die Kameras kaputt – nun sind schon 2 Küken da! 19.04.2018

 

Der NABU-Berlin-Reinickendorf hat 2017 in einem seiner Waldkauzkästen ein Webcam-Projekt gestartet.

Den Tieren konnte beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungen zugesehen werden. Drei Jungkäuze waren Anfang Mai 2017 ausgeflogen. Sie wurden als "Ästlinge" außerhalb des Brutkastens noch einige Zeit von den Altvögeln mit Futter versorgt. 

Das alte Kauzpaar ist seit dem Sommerende 2017 wieder im Kasten zu sehen.

Nach der Überwinterung geht auch 2018 das Brutgeschäft weiter. 

Zwei Eier sind im März 2018 gelegt. Nach dem Ausfall der Kameras war fast 4 Wochen lang keine Beobachtung möglich. Nun geht die Technik wieder – und zwei Küken sind zu bestaunen!

 

Zu den Webcams geht es hier.

Alle Informationen zum Waldkauz hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

Download
Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler
Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

 

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