Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Der Wiedehopf – Vogel des Jahres 2022

Wiedehopf, Foto: NABU, M. Demmel
Wiedehopf, Foto: NABU, M. Demmel

Zum 2. Mal veranstalteten NABU und BLV eine öffentliche Wahl des Jahresvogels. Die meisten Stimmen erhielt der Wiedehopf.

Der schöne Vogel mit der prägnanten Stimme leidet unter dem Insektenschwund und der intensiven Landwirtschaft. (UP 2021)

Mehr Informationen hier


Macht mit am 09.12.2021 - Fotoaktion vor dem Roten Rathaus: “TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER” – mit BRIEFÜBERGABE an die neue Regierungskoalition

Der Berliner Wassertisch lädt ein:

Am Donnerstag, 9.12. um 10 Uhr findet vor dem Roten Rathaus unsere Fotoaktion “TESLA, DIE HAUPTSTADT UND DAS WASSER” in Verbindung mit der Übergabe eines Offenen Briefs an die neue Berliner Regierungskoalition statt.

Dazu möchten wir alle, denen eine gemeinwohlorientierte Wasserbewirtschaftung am Herzen liegt, und die das Berliner und Brandenburger Wasser vor einer möglichen Gefährdung durch die Tesla-Gigafactory schützen möchten, einladen. Wir freuen uns, Ihnen einen Überraschungsgast zu präsentieren! 

Hintergrund: Das Thema Trinkwasser und Gewässerschutz kommt auch im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung nicht vor. Wir fordern die Politik auf,  Verantwortung für die Folgen des Baus der Tesla-Gigafactory in einem Wasserschutzgebiet und die damit verbundende Gewässerbelastung durch weitere Schadstoffe zu übernehmen. Auch der dadurch erhöhte Wasserverbrauch in der Region, die als eine der trockensten in Ostdeutschland gilt, muss thematisiert werden. Ökologische Schäden und die Gefährdung des Trink- und Abwassers werden von der Politik bislang maximal als Kollateralschaden gesehen und öffentlich nicht bekanntgemacht oder problematisiert. Das wollen wir ändern.

Die Berliner Wassertafel“ vereint Wasseraktive, Naturschutzverbände, aber auch ausgewiesene Expert*innen wie z.B. Geologen, Limnologen und Ökologen. Mit einer fulminanten Kundgebung vor dem Brandenburger Tor flankierten ihre Aktiven am 13. August  Elon Musks Berlin-Besuch, in den darauf folgenden Wochen wurden 13 600 Seiten des neuen Bauantrags für die Errichtung einer zusätzlichen Batteriefabrik gesichtet und in fundierte Einwendungen zum Schutz des Wassers eingebracht. 

 

InitiatorInnen und Aktive der Wassertafel Berlin-Brandenburg werden vor Ort sein und für Interviews zur Verfügung stehen.


Unser neues Projekt: "Bunte Hecke, wilde Hecke für mehr Artenvielfalt"

Anlegen einer Wildnispflanzen- und Benjeshecke

 

Ab September haben wir unser neues Projekt gestartet "Bunte Hecke, wilde Hecke für mehr Artenvielfalt!"

Wir werde in Zusammenarbeit mit interessierten Einwohnern der Gemeinde Grünheide (Mark) und Umgebung auf den Wiesen des Michelhof im Ortsteil Mönchwinkel einheimische Wildhecken sowie eine Benjeshecke errichten. Ziel ist es, die Biodiversität zu erhöhen, indem für Insekten, Amphibien und Vögeln Rückzugsräume und Nahrungsquellen geschaffen werden. Mit der Bepflanzung soll der weiteren Erosion des Bodens entgegengewirkt werden, die aufgrund höherer Temperaturen und größerer Trockenheit in den vergangenen Jahren verstärkt aufgetreten ist. 

 Das Projekt wird gefördert aus Lottomitteln des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg.

Im nächsten Jahr wird auf der dann mit Wildnispflanzen- und der Benjeshecke umringten Fläche eine Streuobstwiese angelegt.

Wir werden ab Ende Oktober unterschiedliche Aktionen (Bau eines Wildschutzzaun, Pflanzung der Wildpflanzen und Anlegen der Benjeshecke, Bau von Insektenhotels) durchführen. Lust mitzumachen, schreibt uns eine Email und wir senden Euch die Termine.


Oasen der Insektenvielfalt: "Ökosystem Fahrbahnrand"

In Berliner Grünstreifen leben unerwartet viele Insekten

Darunter auch solche, die vom Aussterben bedroht sind.

Deutschlandfunk stellt in "Forschung aktuell" (15.09.2021 um 16:50 Uhr) eine neue, sehr interessante Studie des Ökologen Frank Koch (Museum für Naturkunde Berlin) vor. (UP 2021)

Den Link zum Nachhören in der DLF-Mediathek finden Sie hier


Fledermäuse brauchen unseren Schutz

Am 28. und 29. August fand die internationale Fledermausnacht statt

Batnight-Foto: NABU, Dietmar Nill
Batnight-Foto: NABU, Dietmar Nill

Auch in unserer Region konnte man wieder den Fledermäusen zusehen, ihre Geräusche und Rufe hören und von Experten Interessantes erfahren. 

Alle Fledermausarten sind bei uns geschützt, einige sind vom Aussterben bedroht. 

Neben dem steten Einsatz von Experten und Ehrenamtlichen können auch wir etwas tun:

Z. B. den Garten Insekten- und Fledermaus freundlich gestalten und bei Renovierungen an Verstecke und Einflugmöglichkeiten für die nächtlichen Jäger denken. (UP 2021)

Tolle Fledermaus-Tipps für den Garten gibt es hier


Robert Preis, NABU Altlandsberg – ein Nachruf

09.10.1975 – 16.02.2021

Robert Preis zeigt Nisthöhlen, Woltersdorf 2013
Robert Preis zeigt Nisthöhlen, Woltersdorf 2013

Wir trauern um Robert Preis. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb er im Februar diesen Jahres.

Die Nachricht brauchte länger, um uns zu erreichen.

Die Trauer ist deshalb nicht weniger groß.

 

Robert Preis trat leidenschaftlich und mit Engagement für den Naturschutz ein. Die Natur betrachtete er als einen ganzen Raum, in dem alles miteinander verbunden ist. Beim Schnitt eines Obstbaumes dachte er stets vorrangig für das Lebewesen Baum.

 

Auch im Gebiet unseres Kreisverbandes war er in dieser Hinsicht aktiv. In Woltersdorf gab er u.a. einen Baumschnittkurs und half beim Pflegen der kommunalen Streuobstwiese.

Ein Artikel dazu kann hier nachgelesen werden. 

 

Vieles, wofür er sich einsetzte und was er anschob, wird bleiben.

Wir behalten Robert in dankbarer und freundlicher Erinnerung. (UP 2021)


Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Rotkehlchen - Foto: imageBROKER/Rolf Müller
Rotkehlchen - Foto: imageBROKER/Rolf Müller

Zum ersten Mal wird der Vogel des Jahres öffentlich gewählt.

 

Wir freuen uns über das Ergebnis: 

Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

 

Weitere Informationen zu der Wahl und den Ergebnissen finden Sie hier


Die Zauneidechse 2021 – wieder Kriechtier des Jahres!

Zauneidechse, Männchen in grüner Paarungsfärbung, Foto: NABU, F. Derer
Zauneidechse, Männchen in grüner Paarungsfärbung, Foto: NABU, F. Derer

Die Zauneidechse ist eine wärmeliebende und sehr anpassungsfähige Art. Unter anderem durch die Abnahme ihrer Lebensräume nimmt ihre Gefährdung stark zu. 

Sie steht auf der Roten Liste Deutschlands und weiterer Länder Europas. 

Ihre bevorzugten Habitate sind Waldlichtungen, Steinbrüche, warme Hanglagen und Siedlungsränder. 

 

Im Kreisgebiet kommen die scheuen Tiere auch im Grünheider Waldgebiet vor, in welchem die Giga-Fabrik entsteht. Im Rahmen der Schrittweise angekündigten Rodungen wird dieser Wald lediglich "Die Kiefern" bzw. "Wertlose Kiefernplantage" genannt. 

Zur Zeit überwintern die Eidechsen in frostsicheren Verstecken im Boden und unter Steinen. 

Umsiedlungen der gefährdeten Tiere sind oft schwierig und wenig erfolgreich. (UP 2020)

Weitere Informationen zur Zauneidechse hier 

Alle Jahreswesen 2021 im Überblick hier

Download
Zauneidechse, Flyer der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT)
Zauneidechse_Flyer_Web.pdf
Adobe Acrobat Dokument 923.9 KB

Rissgutachten für verendete Wildtiere

Außerhalb des Straßenverkehrs meist natürliche Ursache

Link zum Artikel
Link zum Artikel

Es kommt nicht selten vor, das wir mit dem Anblick toter Tiere und Greifvögel konfrontiert werden. Diese sind meist Opfer des Straßenverkehrs.

Totfunde im Garten sind seltener, aber auch möglich.

Tiere verenden aufgrund ihres Alters oder durch Krankheiten. Ausgeweidet werden sie dann z.B. von Füchsen, Kolkraben und Greifvögeln.

 

Durch die Wiederansiedlung des Wolfes rückt dieser nun als möglicher Verursacher in den Fokus, wodurch Besorgnis ausgelöst werden kann.

Hierfür gibt es gute Fachleute, z.B. die ehrenamtlichen Wolfsbeauftragten. Diese können bei Fragen und Unsicherheiten gerufen werden und erstellen dann ein Rissgutachten. (UP 2021)

Ansprechpartner in unserer Region zum Thema Wolf finden Sie hier


Neues Citizen-Science-Projekt für die Region geht online:

Schmetterlings-Portal für Brandenburg und Berlin!

Faulbaumbläuling, Foto: U. Postler
Faulbaumbläuling, Foto: U. Postler

Das neue Online-Portal für die Region wird unterstützt von NABU, MLUK Brandenburg, Landesamt für Umwelt u.a.

Naturinteressierte können hier Wissenswertes über Schmetterlinge und deren Schutz finden. Es können sowohl Verbreitungskarten eingesehen als auch selbst Beobachtungen gemeldet werden. Auch Fotos kann man hochladen. 

Jede:r Angemeldete leistet einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Schmetterlinge. (UP 2021)

Zum Online-Portal geht es hier