Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

23.03.2019 Ökofilmtour in Hangelsberg

Das berühmte Brandenburger Filmfestival kommt am 23.03.2019 erneut nach Hangelsberg.

 

ab 15 Uhr laden wir zum gemeinsamen Kaffeetrinken & Plaudern ein

 

um 16 Uhr Filmvorführung: Alarm im Garten: Neues von Maulwurf & Co.

 

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Hangelsberg, Berliner Damm 10, Hangelsberg

 

Wir laden Familien, Mitglieder und alle Interessierte sehr herzlich ein.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Spenden wird herzlich gebeten.

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Flyer ÖKOFILMTOUR 2019 in Hangelsberg
Ökofilmtour 2019 Hangelsberg
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Unterstützer für den Aufbau unserer Krötenschutzzäune gesucht!

NABU / Kathy Büscher
NABU / Kathy Büscher

Bald ist es wieder soweit, der Aufbau der Krötenschutzzäune beginnt, wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung.

 

Bitte melden Sie sich per Email, wenn Sie uns beim Aufbau der Krötenschutzzäune unterstützen wollen!

Email: info@nabu-fuerstenwalde.de

 

Termine Aufbau Krötenzaun:

 

Samstag, 23.02.2019 10:20 Uhr vor Ort

Krötenzaun am Fischpfuhl zwischen Buchholz und Gölsdorf

Spaten mitbringen!

Bei Fragen und wenn Ihr uns unterstützen wollt, schreibt uns bitte eine Email an info@nabu-fuerstenwalde.de.


Rettet die Bienen – Volksbegehren in Bayern erfolgreich!

NABU und BUND wollen in Brandenburg ähnliches VB durchführen

Ein breites Aktionsbündnis, unterstützt vom NABU-Partner LBV und vom BUND, initiiert von der ÖDP, hatte in Bayern ein Volksbegehren gestartet: Volksbegehren Artenvielfalt – stoppt das Insektensterben, für Artenvielfalt!

Das wirksamste Artenvielfalt-Gesetz in Bayern entsteht! Dazu wurden die Initiatoren von vielen Menschen unterstützt.

Trotz kurzer Eintragungsfrist (31.1. – 13.2.2019) wurden über eine Million Unterschriften in Bayern geleistet!

 

Dieses positive Ergebnis hat Auswirkungen auf alle anderen Bundesländer. Auch in Brandenburg soll nun umgehend eine Volksinitiative zur Rettung der Insekten gestartet werden.

In der globalen Welt ist alles vernetzt und verbunden – die Bienen sowieso! ...

Alle Informationen zum VB in Bayern hier


EU überprüft Richtlinie zum Gewässerschutz!

Bis zum 4. März kann jeder EU-Bürger abstimmen. Jede Stimme zählt!

An der Spree bei Fürstenwalde, 2018, Foto: N. Rothmaier
An der Spree bei Fürstenwalde, 2018, Foto: N. Rothmaier

Die Wasserrahmenrichttlinie (WRRL) schützt unsere Gewässer in Europa mit ihren Randstreifen, Pflanzen und Tieren, sowie das Grundwasser. 

Die Mitgliedsstaaaten der EU haben die Richtlinie bereits im Jahr 2000 verabschiedet. Alle Länder sind gemeinsam für die Einhaltung verantwortlich.

Durch die Überprüfung der WRRL will die EU ermitteln, ob die Richtlinie noch ihren Zweck erfüllt. Dafür sammelt die EU-Kommission Stimmen durch eine europaweite Bürger-Befragung.

 

BIS 4. MÄRZ! Bitte geben Sie dem Gewässerschutz ihre Stimme!

Informationen und Teilnahme-Formular hier


Die Feldlerche – Vogel des Jahres 2019

Feldlerche, Foto: NABU, Werner Linemann
Feldlerche, Foto: NABU, Werner Linemann

Vogel der Agrarfluren stark gefährdet!

Seit Ende der 90er Jahre sind ein Viertel der Feldlerchen aus unserem Brutbestand verschwunden.

 

Die Feldlerche ist zum zweiten Mal zum "Vogel des Jahres" gewählt worden. Ein starkes Zeichen, wie wichtig ihr Schutz inzwischen ist.

Weitergehende Infos hier


Projekt Lebenswerte Natura 2000 – für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur

Das Projekt Lebenswerte Natura 2000 wirbt für die Akzeptanz der FFH-Gebiete. 

FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und gehören zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000.

 

Der NABU Fürstenwalde betreut das FFH Gebiet Spree von Fürstenwalde bis Berlin.

Botanische Radwanderung entlang der Spree

Am 05.08.2018 startete in Fürstenwalde eine vom NABU Fürstenwalde geführte Fahrradtour entlang der Spree Richtung Hangelsberg. Um 09:30 Uhr sammelte sich am Bahnhofsvorplatz in Fürstenwalde eine kleine Menschentraube umgeben von zahlreichen Fahrrädern.

 

Der Einladung waren interessierte Bürger gefolgt, die sich gemeinsam auf pflanzliche Entdeckungstour in das FFH Gebiet Spree begeben wollten. Der ortsansässige Botaniker Peter Engert führte die Tour und legte mehrere Zwischenstopps ein, wo sich die Teilnehmer von der botanischen Vielfalt in den Spreeauen und Feuchtwiesen überzeugen konnten.

 

Brenndolde, Gewöhnliches Pfeilkraut, Wasserminze, Bittersüßer Nachtschatten, aber auch eher selten gewordene Pflanzen wie die wunderschöne Schwanenblume wurden in den naturnahen Bereichen der Spreeauen identifiziert.

 

Die durch ausgedehnte Auen- und Niedermoorbereiche sowie Grünland und Feuchtwiesen geprägte Landschaft bietet gute Voraussetzungen für diese Pflanzenvielfalt. Ein Grund dafür, dass dieses Gebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000 gehört.

 

Dieser Umstand ist oftmals nicht bekannt. Die Teilnehmer nutzten daher die Möglichkeit, sich über die existierenden FFH-Managementpläne in Brandenburg auszutauschen und besichtigten auch die bereits umgesetzten Renaturierungsmassnahmen am Weißen Berg und der Fischtreppe an der Großen Tränke.

Um die Menschen vor Ort für diese Maßnahmen zu sensibilisieren bedarf es mehr Aufklärungsarbeit berichten die anwesenden NABU-Vertreter.

 

Die fünfstundige Radwanderung bot den Teilnehmern einen guten Einblick in die bestehende Vielfalt entlang der Spree.

 

Text: S. Rothmaier, Fotos: M. Lange-Siebenthaler


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe

Gründung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Artenvielfalt im Kreisgebiet

Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese: Wilde Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten. 

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun! 

 

Mehr Informationen hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

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Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler
Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Weitere Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

 

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