Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

"Auf dem Trockenen – Der neue Kampf ums Wasser"

Reportage über den Zustand des Wassers in Brandenburg und Berlin 2020

Screenshot Detail aus der rbb-Reportage
Screenshot Detail aus der rbb-Reportage

Der Film veranschaulicht an Beispielen, unter anderem dem Seddiner See und der Spree, wie knapp Grund- und Oberflächenwasser in Brandenburg inzwischen sind. Zwei Drittel der Ursachen gehen auf die Klima-Verschärfung, ein Drittel auf den Wasserverbrauch zurück. Wobei bei letzterem die private Entnahme etwa 28 % ausmacht, der weitaus größte Teil jedoch durch die Industrie verbraucht wird. 

Vor dem Hintergrund des im Bau befindlichen Tesla-Autowerkes bekommt das Thema eine noch größere Brisanz. 

Zu finden ist die Dokumentation und Reportage des rbb-Fernsehens in der Mediathek 


Die Erörterung zum Tesla Genehmigungsverfahren ist beendet


Pressemitteilungen: Erörterung zum Genehmigungsverfahren der geplanten Autofabrikansiedlung der Firma Tesla Manufacturing Brandenburg SE

1. Anhörungstag

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2. und 3. Anhörungstag

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Wird es laut im Kreisverbands-Gebiet?

Der BER – eine Mißerfolgsgeschichte – öffnet / Tegel soll schließen

Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012
Zu erwartende Flugzonen des Großflughafens BER, Quelle: BI Friedrichshagen (FBI), 2012

Das Volksbegehren in Brandenburg gegen Fluglärm und für ein Nachtflugverbot des BER 2012 war erfolgreich: 106.000 Brandenburger stimmten dafür! In Berlin reichten die Stimmen dagegen nicht aus.

Die Forderungen der Initiative wurden vom Landtag befürwortet und beschlossen. Deshalb wurde auf einen Volksentscheid verzichtet. Berlin stimmte später leider gegen die beschlossenen Änderungen am BER.

Das Vorhaben Flughafen BER: am falschen Standort (nicht erweiterbar), von Anfang an Rote Zahlen schreibend und die Flugrouten über viel zu dicht besiedelten Gebieten. ...

Alle drei Minuten pro Tag ein Start oder eine Landung sind ursprünglich geplant. Durch die aus der Corona-Situation resultierenden finanziellen Engpässe könnten es zwar noch länger e Zeit weniger Flüge werden – doch es bleibt ein lautes Zuschussgeschäft.

Hinzu kommt Teslas "Gigamanische" Fabrik. –

Sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Natur sind das starke Veränderungen in unserem Gebiet, mit nicht absehbaren Folgen. (UPo 2020)


Draufgeschaut: Der Zustand unserer Schmetterlinge

"Die Wahrheit über ... Schmetterlinge" – rbb-Doku in der Mediathek

Hauhechelbläuling, Foto: U. Postler
Hauhechelbläuling, Foto: U. Postler

Schmetterlingsexperten, darunter der Fredersdorfer Entomologe Dr. Hartmut Kretschmer, geben Auskunft über den Zustand unserer Falter. 

Im Film kommen u.a. die Löcknitzer Wiesen bei Erkner und eine wichtige Schmetterlings-Sammlung in Müncheberg vor. 

Belegt: In den letzten 120 Jahren sind die Arten um 18 % geschrumpft und bei 35 % der Falter die Bestände gesunken.  

Die rbb-Reportage geht den Ursachen nach.

Hier auch ein Lese-Beitrag des Entomologen Dr. Kretschmer zu Insekten im Garten.


Wo Insekten sich wohlfühlen

Brachen und andere "vergessene" Orte

Brachland bei Niemegk, Brandenburg, Foto: N. Pflug
Brachland bei Niemegk, Brandenburg, Foto: N. Pflug

Dieses Foto sandte uns ein Naturfreund aus Niemegk zu. Am Rande des Ortes liegt ein nur wenige Meter breiter Randstreifen. Es ist Brachland – ein ungenutztes und, so scheint es, nutzloses Stück Land. 

Es siedeln hier u.a. Wildblumen wie Rainfarn, Wilde Möhre, Nachtkerze, Schafgarbe, Senf, Graukresse, Luzerne und Natternkopf. 

Beim Spaziergang kann man beeindruckend viele Bienen, Hummeln und Falter entdecken. 

Etwas "Unordnung" schafft Artenvielfalt!

(UPo 2020)


Blaue Holzbiene auch 2020 wieder im Kreisgebiet

Große Biene anscheinend hier etabliert

Blaue Holzbiene, Foto: U. Postler
Blaue Holzbiene, Foto: U. Postler

Unsere größte einheimische Biene brummt laut. Sie ist harmlos wie eine Hummel, scheu und wärmeliebend.

Ehemals war sie in südlichen Gegenden heimisch und bei uns selten zu sehen. Auf Grund höherer Temperaturen ist sie nun auch dauerhaft hier. 

Nektar sucht die blauschwarz glänzende Biene bei Lippenblütlern wie Salbei und Blauregen. Der Blütenstaub hinterläßt oft einen weißen Streifen auf ihrem Rücken. Auch Mohnblumen besucht sie gern. 

Für ihre Nachkommenschaft braucht die geschützte Art alte Baumstümpfe.  

(UPo 2020)


Kritik an Tesla-Autofabrik: Ein Elektromotor macht noch keine Verkehrswende!

Gemeinsam mit PowerShift e.V. und vielen weiteren Initiativen und Parteigruppierungen veröffentlichten wir folgende Erklärung:

 

Tesla vs. Verkehrswende

 

Die Klimakrise macht die Abkehr vom Verbrenner notwendig. Doch ein Elektroantrieb macht noch keine Verkehrswende. Statt millionenfach übermotorisierte und rasend schnelle Tesla-SUVs sowie Oberklasse-Wagen ressourcenverschwendend zu produzieren, fordern wir eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr.

Ziel der Politik muss es sein sich schnellstmöglich für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in unserem Landkreis einzusetzen unabhängig von geplanten Industrieansiedlungen.


Einwendungen zu den 1. Antragsunterlagen

Die Einwendung vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.

finden Sie hier


Die gemeinsame Einwendung der anerkannten Naturschutzverbände Brandenburg

finden Sie hier


Petition und Spendenkonto - bitte unterstützen Sie uns!

Tesla-Ansiedlung in Grünheide - nicht an diesem Standort

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen Gigafactory Grünheide machen wir uns stark für den Erhalt eines einzigartigen Wald- und Seengebietes. Die geplante Tesla-Ansiedlung in Grünheide hat gigantische Auswirkungen auf alle Schutzgüter. Wir sind nicht gegen Elektromobilität - doch Freienbrink-Nord ist der falsche Standort für eine Industrieansiedlung dieses Ausmaßes.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit:

 

Petition:

Hier geht es zur online Petition - jetzt unterschreiben! BEENDET!

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Naturschutzbund Deutschland Kreisverband Fürstenwalde e.V.

IBAN: DE23 1705 5050 1101 735 097

Bank: Sparkasse Oder-Spree

Verwendungszweck: Kampagne Tesla nicht an diesem Standort

 

Wir sammeln auch auf betterplace.org:

 

 

Ihre Spende kommt zu 100% der Kampagne Tesla nicht an diesem Standort zu Gute.

Wir sind gemeinnützig, Spenden an unseren Verein können daher von der Steuer abgesetzt werden. Einmal im Jahr erhalten Spender*innen auf dem Postwege eine Spendenbescheinigung (bitte senden Sie uns dafür Ihren Namen und Ihre Anschrift).

 

Wir sammeln Spenden, um ein breites Aktionsbündnis zu schaffen damit sämtliche Möglichkeiten in juristischer Hinsicht ausgeschöpft werden können.
In dem Fall, dass der wir Recht bekommen und die Kosten für den Rechtsanwalt erstattet werden, oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, werden die nicht benötigten Spendengelder für einen anderen satzungsgemäßen gemeinnützigen Zweck des NABU eingesetzt.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Pressemitteilung des Vorstandes zur Tesla Ansiedlung

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Tesla Ansiedlung in Grünheide?

Der NABU Kreisverband Fürstenwalde setzt sich kritisch mit der Tesla Ansiedlung auseinander. 

 

Neben Stellungnahmen, Gesprächen mit Abgeordneten auf Kreistags- und Landesebene stehen wir auch besorgten Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Wir kritisieren folgende Punkte massiv:

 

- geheime Verhandlung mit Tesla und fehlende Bürgerbeteiligung

 

- Wahl des Standortes (300 ha Wald, Trinkwasserschutzgebiet, angrenzende Schutzgebiete)

 

- politische Pressemitteilungen mit drohendem Inhalt

 

- fehlende Beteiligung und Einbindung der Öffentlichkeit (Bürgerdialoge etc.)

 

- fehlende Auseinandersetzung mit den Folgen der Ansiedlung

 

Möchten auch Sie sich einbringen, sind wegen der Ansiedlung besorgt oder möchten sich gern mit uns austauschen.

 

Bitte schreiben Sie uns eine Email an info@nabu-fuerstenwalde.de.


Die Bedeutung des Waldes in Brandenburg

Ministerium antwortet im Namen der Landesregierung in Form von Studie

Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier
Im Hangelwald, Foto: N. Rothmeier

Zum Thema Wald, Waldwirtschaft und Bäume im Land Brandenburg antwortet der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft auf eine Große Anfrage der FDP im Landtag.

Einhundertachtzig Fragen werden detailiert beantwortet. Es geht um Wertschöpfungsketten (Holz- und Papiergewerbe, Druckereien, Forstliche Dienstleistungen, Zimmereien, Sägewerke, Holzenergie usw.). Auch hat der Wald besondere Bedeutung für die Trinkwassergewinnung, den Boden- und Immissionsschutz sowie den Naturschutz.

Zudem umgibt der Brandenburger Wald die in großen Teilen versiegelte Metropole Berlin. Neben Gesundheits- und Umweltaspeketen ist die Nachfrage nach Naturtouristischen Angeboten seit Jahren im Aufwärtstrend. (UPo 2020)

Quelle: Landtag Brandenburg, Drucksache 5/9172, Juni 2014

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Waldstudie Land Brbg-2014.pdf
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Projekt Lebenswerte Natura 2000 – für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur

Das Projekt Lebenswerte Natura 2000 wirbt für die Akzeptanz der FFH-Gebiete. 

FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und gehören zum weltweit größten Schutzgebietsnetz Natura 2000.

 

Der NABU Fürstenwalde betreut das FFH Gebiet Spree von Fürstenwalde bis Berlin und das FFH Gebiet Müggelspreeniederung.


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten. 

(UPo 2020) 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München 

(UPo 2020)

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Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler
Sechsfleck-Widderchen, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Weitere Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

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