Willkommen beim NABU Fürstenwalde

Für Mensch und Natur

Ökofilmtour 2018 in Hangelsberg, Filmvorführung

 

 

Datum: 07.04.2018, 17 Uhr, Einlass 16:30

 

Ort: Bürgerhaus Hangelsberg, Berliner Damm 10

 

Eintritt frei, Spenden sind gern gesehen

Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume (45 min.)
"Unser Wälder" nimmt die Zuschauer mit in dieses Wunderwerk der Evolution und erzählt Geschichten aus dem Reich der Bäume - vom unsichtbaren Netzwerk der Pilze bis zu den unterirdischen Helfern der biologischen Müllabfuhr, vom größten Süßwasserspeicher der Welt bis zum Wunder der Photosynthese, von gefluteten Auwäldern bis zur geheimen Sprache der Bäume.

 

Der auf die Tiere wartet - Jan Haft (45 min.)

Der Bayer Jan Haft ist Deutschlands Vorzeige-Tierfilmer. Sein Erfolgsgeheimnis ist, dem vermeintlich Vertrauten ganz Neues, noch nicht Gesehenes zu entlocken und dies zu meisterhaften Geschichten zu verdichten. Dabei liegt der Fokus auf seiner deutschen Heimat. Denn er findet: „Die heimische Natur ist genauso spannend wie die ferne Exotische.“
Filmautor Werner Schuessler taucht in Jan Hafts Lebenswelt ein und begleitet ihn sowohl zu Hause als auch auf seinen Reisen.


13. Festival Ökofilmtour 2018

Vom 10. Januar bis 18. April 2018 im Land Brandenburg

Das Film-Wettbewerbs-Festival findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt.

Im Programm sind 40 Filme und 13 Kurzfilme für alle Altersgruppen.

Es werden Filme gezeigt, in denen es um Natur und Naturschutz geht, auch naturpolitische Streifen bis zu Dokumentationen, die der Agrar-Industrie nachgehen.

 

Filmvorführungen in unserem NABU KV Gebiet: Beeskow, Erkner, Hangelsberg, Schöneiche.

Außerdem in der Nähe z.B.: Buckow, Petershagen, Storkow, Strausberg.

 

Alle Filme, Orte, Termine zum 13. Festival Ökofilmtour hier


Lurchtierfund in Rauen

Lurch-Fund in Rauen an einem Wild-Zaun, 11/2017
Lurch-Fund in Rauen an einem Wild-Zaun, 11/2017
Teichmolch, Nov. 2017, Fotos: Fam. Herrmann
Teichmolch, Nov. 2017, Fotos: Fam. Herrmann

Im November fand Familie Herrmann in Rauen, Nähe Ziegeleistraße, zwei kleine Lurche. Sie fotografierten sie vorsichtig und setzten sie unter das Laub der Wildhecke zurück.

Anscheinend handelt es sich um Teichmolche (Unterseite der Tiere ist n.b.), die im gleichen Jahr geboren wurden. Vor dem Winter suchen sie frostfreie Verstecke an Land auf.

In der Nähe des Fundortes wurde durch die Gemeinde ein neuer Löschteich angelegt. Leider sind die Ufer anscheinend zu hoch und glatt, so daß kleine Säugetiere, wie Igel, schon ertrunken sind.

Wir hoffen, daß sich schnell Abhilfe schaffen läßt.

 

U. Postler, Januar 2018


Thema Artenvielfalt – Arbeitsgruppe in Gründung

Aufruf zur Gründung einer Arbeitsgruppe zum Erhalt der Artenvielfalt im Kreisgebiet

Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler
Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, Färberkamille, Knautie, Dost, Ampfer, Feldthymian, Rainfarn, 2017, Foto: U. Postler

Der Artenschwund ist beträchtlich – das ist lange bekannt. Die politisch Verantwortlichen starten erst jetzt umfangreiche Studien hierzu. Das ist löblich, jedoch schwerfällig und dauert lange.

Die Natur-Habitate sind ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Arten. 

Jede/r Einzelne von uns kann schon jetzt etwas tun! 

 

Mehr Informationen hier


Webcam-Projekt zum Waldkauz geht 2018 weiter

Der interessante Waldbewohner war Vogel des Jahres 2017

Walsdkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 2017
Walsdkauz-Weibchen, NABU-Reinickendorf, 2017
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 2017
Waldkauzpaar (li.o. Männchen), NABU Reinickendorf, 2017
Im Kasten frische Zweige – eine Taube? Käuze tragen nichts ein, Febr. 2018
Im Kasten frische Zweige – eine Taube? Käuze tragen nichts ein, Febr. 2018

Der NABU Berlin-Reinickendorf hat 2017 ein Webcam-Projekt in einem Waldkauzkasten gestartet.

Es war beeindruckend, den Tieren zusehen zu können – von der Eiablage über das Brüten bis zum Schlüpfen der Jungkäuze und Füttern durch die Altvögel.

Anfang des Sommers 2017 hatten drei Jungkäuze die Nistkästen verlassen. Sie wurden auf den Bäumen der Umgebung noch bis Mitte August von den Altvögeln versorgt. In ihre alte Nisthöhle kehren die jungen Käuze nicht mehr zurück. Sie suchen sich ein neues Revier.

Das alte Waldkauzpaar ist jetzt wieder tagsüber im Kasten zu beobachten

Waldkäuze gehen eine Partnerschaft für's Leben ein.

 

Die Webcam in Berlin ist auch 2018 geschaltet. Ob das Kauzpaar wieder brütet? Es bleibt spannend!

 

Zu den Webcams geht es hier.

Alle Informationen zum Waldkauz hier


Wo sind Schmetterling, Heupferd und Co.?

Insektensterben großflächig und besorgniserregend!

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gegen Zulassung von Glyphosat:

Die EU beabsichtigt, den Einsatz des laut Studien giftigen, krebserregenden und umweltschädlichen Unkrautvernichters "Glyphosat" um weitere 10 Jahre zu verlängern. Umweltministerin Hendricks will das verhindern. Zurecht – es geht um unsere Gesundheit und um die Arterhaltung von Insekten und Vögeln.

(Siehe auch unser Artikel unten: BSR verzichtet zukünftig auf Glyphosat)

Auf das Insektensterben folgt das Artensterben der Vögel:

Inzwischen sind sogar bis vor kurzem noch häufige Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen, Marienkäfer und Heuschrecken bereits deutlich und drastisch reduziert. Schmetterlinge kommen in der Siedlungs- und Agrarlandschaft kaum noch vor. Und wo sind die grün-metallic schillernden Laufkäfer, die blauglänzenden Mistkäfer, die Mai- und Junikäfer und viele andere Insekten geblieben? 

So geht auch zunehmend den Vögeln das Futter für ihre Nachkommen aus. Daraus folgt bereits ein Artensterben der Vögel.

 

Ursachen sind anscheinend die Vielzahl der Umweltgifte und die fehlenden Wildblumenrandstreifen.

Die Bundesregierung läßt hierzu verstärkt Untersuchungen durchführen. Diese verschwinden jedoch augenscheinlich in Schubladen – bisher ist kein deutlicher Richtungswechsel der Bundesregierung zu erkennen. 

(Siehe auch unser Artikel unten: Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas)

 

Gärten können zunehmend einen wichtigen Umweltbeitrag leisten:

Viele Gärtner empfinden einen perfekten Rasen als gutaussehend, sauber und vorzeigbar.

Solche oft großen Gartenflächen sind jedoch aus Natursicht "tote Erde". Auch viele Gartenblumen – so schön sie aussehen – können von unseren einheimischen Insekten nicht genutzt werden.

Wilde Ecken, Randstreifen mit blühenden Wildkräutern und Wildblumenwiesen sind außerordentlich wichtig. Damit kann jede/r einen Beitrag für die Erhaltung der Arten leisten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Siehe auch Naturgärtnern und -Garten

und Tagfalterinfos für Gartenbesitzer


Zur Situation der Vögel Deutschlands und Europas

Aus Anlaß der Vogelstimmenwanderung des NABU-Kreisverbandes in der Umgebung Fürstenwaldes im Mai 2017 äußert sich der Kreisverband zur Situation der Vögel:

"Die ersten Ergebnisse zeigen, dass sich die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz in diesem Jahr fortsetzen", so Stephan Wende, Vorsitzender unseres NABU Kreisverbandes.
"Während insgesamt die Anzahl der Vögel in Siedlungsgebieten über die Jahre in etwa gleich bleiben, gibt es auf den Wiesen und Feldern große Verluste.

In den vergangenen 25 Jahren brachen dort die Bestände der Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche regelrecht zusammen. Der Feldsperling ist eine der wenigen Arten, die mit „Landflucht“ auf die Misere reagieren können. viele andere Vögel haben diese Möglichkeit nicht, sie sind zu sehr auf Agrarlebensräume spezialisiert.

Wir brauchen hier dringend den Dialog mit den Landwirten!"

 

in Deutschland und Europa sind die Vogelbrutpaare in der Agrarlandschaft seit 1980 um 57 % zurückgegangen!

 

Meldung zum Vogelsterben durch das Umweltinstitut München

Download
Die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zu den dramtischen Vogelverlusten:
Antwort_Bundesregierung_auf Vogelverlust
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BSR Berlin verzichtet zukünftig auf Glyphosat

Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler
Wildbiene auf Rotklee, Foto: U. Postler

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe haben sich verpflichtet, gänzlich auf das als giftig eingestufte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und mehr Verständnis für Unkräuter wecken – das wollen die BSR laut eigener Aussage.

Außerdem wird die Entsiegeng von Flächen geprüft.

Infos

 

NABU-Studie Umweltrisiko Glyyphosat


"Aktenzeichen" H5N8 ungelöst

Einseitige Ursachenforschung bei Vogelgrippe

Viele Indizien sprechen für Hauptverbreitung durch Geflügelwirtschaft

Das aktuelle Vogelgrippe-Virus fand seinen Weg wahrscheinlich über den Handel aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa – ohne die Hilfe von Wildvögeln. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut ignoriert die Indizien jedoch.

 

Intormationen zur Ursachenforschung hier

Weitere interessante Artikel hier


Windkraftanlagen in Brandenburg

Foto: NABU, Helge May
Foto: NABU, Helge May

Gemeinsame Position von NABU und BUND

 

Brandenburg will auf zwei Prozent der Landesfläche Windkraft nutzen.

In einem gemeinsamen Positionspapier fordern NABU und BUND einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der naturverträglich gestaltet wird und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.

 

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