Oft im Märchen – schon seltener real: die Amphibien

Wenn's nicht anders geht, dann wird getragen!

Die Schutzzäune und deren Betreuer spielen eine große Rolle beim Amphibienschutz

Amphibienschutzzäune aus beweglichem Material müssen meist zweimal im Jahr am Rand befahrener Straßen auf- und abgebaut werden. Im Frühjahr wandern die Frösche und Kröten zu ihren Laichgewässern und zum Ende des Sommers wieder zurück zu ihren Habitaten an Land, in denen sie auch überwintern.

Viele ehrenamtliche Helfer sind dafür bei Wind und Wetter unterwegs. Neben dem Aufbau der Zäune ist auch die Kontrolle der Fangeimer entlang der Zäune und das Hinübertragen der Tiere über die Straßen nötig.

Fotos (2016) und Inhalt: Edgar Wolf, Red. U. Postler, 2018

 

Abb. v.l.:  1. Knoblauchkröten und Erdkröten werden im Trageeimer gesammelt.

2. In diesem Eimer sind Erdkröten, kurz vor dem Hinübertragen. 

3. Knoblauchkröten und Moorfrösche sind nur kurze Zeit im Trageeimer so dicht beieinander. 

4. Und schon wieder in Freiheit: zwei Knoblauchkröten. 

5. Bereits ein Brautpaar: das Erdkröten-Weibchen (u.) trägt das Männchen zum Wasser. 

6. Am Schutzzaun: man darf die Erdkröte auch mal vorsichtig anfassen. 

7. Auf zum nächsten Gewässer, Erdkröten

8.+ 9. Moorfrösche im Laichgewässer, diesmal schon im himmelblauen "Hochzeitskleid".


Auf den Spreewiesen entdeckt:

Fotos: T. Becker, U. Grabowski (ca. 2012)