Aktion Lebensraum Kirchturm

Besonders Turmfalken nehmen Nistangebote in Kirchtürmen gerne an
Besonders Turmfalken nehmen Nistangebote in Kirchtürmen gerne an

Viele Vogelarten siedeln sich gerne in der Nähe des Menschen an. Turmfalken, Dohlen, Fledermäuse oder Schleiereulen nutzen Kirchtürme und andere Gebäude in Städten und Dörfern als Ersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen. Viele der Arten leiden jedoch darunter, dass Brutmöglichkeiten in den Siedlungen zunehmend verloren gehen. Bei Kirchturmsanierungen werden zum Beispiel Einfluglöcher oder Brutnischen verschlossen oder Gitter zur Abwehr von Tauben angebracht. Auch kleine Arten wie Spatz oder Hausrotschwanz stehen dann vor verschlossener Tür.

Der NABU setzt sich mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten ein. Kirchen, die sich besonders für den Artenschutz einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine Plakette, die sie an ihrer Kirche anbringen können.

 

Machen Sie Ihre Kirche bezugsfertig und bieten Sie Turmfalken, Dohlen, Schleiereulen und Fledermäusen einen neuen Lebensraum!  Es ist ganz einfach: Bringen Sie Nisthilfen in und an Kirchtürmen an. Damit schaffen Sie wichtige Brutmöglichkeiten und sorgen gleichzeitig dafür, dass der Innenraum des Kirchturms sauber bleibt.

 

Alle Informationen über das Projekt und wie sie mitmachen können, finden Sie detailliert auf der Internetseite des NABU Bundesverbandes:

 

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/lebensraumkirchturm/

 

Wenn Sie uns unterstützen möchten, sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

Mitgemacht und bereits ausgezeichnet!

Neue Schleiereulenwohnung in der Dorfkirche Spreenhagen

Einflugloch von außen, Foto: T. Becker
Einflugloch von außen, Foto: T. Becker

Und wieder konnte ein neuer Lebensraum im Kirchturm geschaffen werden, diesmal in der Dorfkirche der Evangelischen Gemeinde in Spreenhagen. Dort konnte unscheinbar hinter einem Rundfenster an der Nordseite eine Schleiereulenwohnung eingerichtet werden. Der Eulenkasten wurde im September 2012 zusammen mit Nikolas Dahlke und Sven Maschewski eingebaut.

Bereits seit der letzten Restaurierung des Kirchturmes im Jahr 1995 ist das Gebäude uneingeschränkt fledermausfreundlich: Durch die Lamellenfenster werden die unerwünschten Tauben abgehalten, jedoch können die Kirchturmwände und Dachbalken regelmäßig als Sommerquartier von Fledermäusen genutzt werden!

 

Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten wie Turmfalken, Dohlen, Schleiereulen und Fledermäusen ein, deren Brutmöglichkeiten bzw. Quartiere zunehmend verloren gehen. Kirchen, die sich für den Artenschutz engagieren, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine "Lebensraum Kirchturm"-Plakette, die am Kircheneingang angebracht werden kann. Beides überreichte Toni Becker am 25.11.2012 dem Vertreter des Gemeindekirchenrats, Herrn Fritz Baumann.

Ausgezeichnet! Kirchgemeinde ( Fritz Baumann) vom NABU (Toni Becker)
Ausgezeichnet! Kirchgemeinde ( Fritz Baumann) vom NABU (Toni Becker)

Katholische Gemeinde in Erkner für Artenschutz ausgezeichnet

Am 13. März 2012 zeichneten die Naturschützer Heinz Müller aus Schöneiche sowie Anja Grabs aus Gosen, die Sankt Bonifatius Kirche in Erkner mit der Plakette „Lebensraum Kirchturm“ aus.

 

Heinz Müller, Pfarrer Josef Rudolf, Anja Grabs
Heinz Müller, Pfarrer Josef Rudolf, Anja Grabs

  

In Zusammenarbeit mit Pfarrer Josef Rudolf wurden Ende 2011 zwei Nistkästen für die Vogelarten Turmfalke und Schleiereule hinter den Schallluken des Glockenturms angebracht.

Nun heißt es: Abwarten, ob die Vögel die Nistkästen finden und dann dort brüten werden.

Dieses Projekt wurde 2007 vom NABU zusammen mit dem Verein für Deutsches Glockenwesen ins Leben gerufen und soll seitdem den Artenschutz an Kirchengebäuden voranbringen.

Unscheinbar: Das Anflugbrett am Falkenkasten
Unscheinbar: Das Anflugbrett am Falkenkasten

 

Auch andere Tierarten wie Weißstorch, Dohle, Hausrotschwanz, Mauersegler, Mehlschwalbe und Haussperling sowie einige Fledermäuse nutzen Kirchtürme als Niststätte und Kinderstube. Sie sind als Kulturfolger dem Menschen in die Städte und Dörfer gefolgt und haben dort einen neuen Lebensraum für sich entdeckt. Mit dem Abriss und sehr viel häufiger mit der Sanierung alter Gebäude verlieren sie meist diese einzigen Brutstätten.

Ausgezeichnet werden Kirchen, die einer oder mehrerer dieser Tierarten Lebensraum schenken, indem sie zum Beispiel Nistkästen an den Kirchen anbringen oder Teile des Dachstuhls oder des Turmes ganz bewusst für ihre Untermieter öffnen.

Zur Zeit gibt es in Deutschland bereits 539 ausgezeichnete Kirchen. Im Land Brandenburg wird Sankt Bonifatius die 13. Kirche mit einer solchen Plakette sein.

Wenn auch Sie Ihre Kirchengemeinde für das Projekt „Lebensraum Kirchturm“ begeistern möchten, dann melden Sie sich gern telefonisch bei Anja Grabs unter 03362-9380279.

 

Fotos: Anja Grabs

07.08.2017

18:15 Uhr

 

 

 

 

 

26.08.2017

 

 

 

 

monatl. Treffen der NABU Ortsgruppe Fürstenwalde,

Ort: Stadtteilbüro, Mühlenstr. 25, Fürstenwalde

 

175 Jahre Historischer Bahnhof Hangelsberg - Standbetreuung 


"Verwaiste" Jungvögel Bitte nicht aufnehmen!

Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer
Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer

Nur helfen, wo es unbedingt nötig ist!

Meist ist der Jungvogel noch mit den Eltern verbunden. Auch junge Eulen werden von den Altvögeln noch lange außerhalb der Bruthöhle versorgt!

Nähere Informationen hier

Unterrichtsmaterial zum Wolf

Foto: NABU. S. Körner
Foto: NABU. S. Körner

Mit Kindern und Jugendlichen den Wolf entdecken!

Aufgabenstellungen, Hintergründe und Kopiervorlagen: Die NABU-Unterrichtsmaterialien geben Einblicke in die faszinierende Welt der Wölfe. Die Materialien gibt es für die Fächer Englisch, Deutsch, Biologie und Politik.

Material und Infos hier

EU-Befragung: für eine Landwirtschaft im Sinne der Natur

Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler
Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler

Bis zum 2. Mai waren alle EU-Bürger aufgerufen, bei der Online-Befragung der EU-Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft abzustimmen.

Über 258 Tausend beteiligten sich an der Abstimmungskampagne des NABU.

Infos und erste Ergebnisse hier

Aktionsbündnis Agrarwende

Das Aktionsbündnis Agrarwende, welches diese Initiative startete, ist weiter für das Tierwohl aktiv.

 

Mehr Informationen im aktuellen Newsletter hier

Website Aktionsbündnis hier

Igel, Maulwurf und Eichhörnchen gesucht

Foto: U. Postler
Foto: U. Postler

Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen.

Für die Erfassung dieser drei Tierarten in Brandenburg bittet der Landesfachausschuss für Säuge-tierkunde und die Naturschutz-station für Säugetierschutz in Zippelsförde uns alle um Mithilfe.

Nähere Informationen hier

Erfassungsbogen Säugetiere_2015.xls
Microsoft Excel Tabelle 11.0 KB

Was tun mit Findeltieren?

Foto: NABU, B. Kunz
Foto: NABU, B. Kunz

Ansprechpartner und Aufnahmestationen in der Nähe finden Sie hier