Gärten und Gärtnern im Sinne der Natur

Insekten konkret helfen

Was jede(r) einzelne tun kann

Kleiner Perlmutterfalter auf Dost, 2013, Foto: U. Postler
Kleiner Perlmutterfalter auf Dost, 2013, Foto: U. Postler

Um den Insektenschwund zu stoppen, müssen wir die negativen Auswirkungen vor allem der modernen Landwirtschaft und der Lebensraumzerstörung oder -verschlechterung durch andere Verursacher bekämpfen.

 

Im Kleinen kann aber auch jede(r) einzelne direkt etwas tun, zum Beispiel im Garten.

 

Informationen hier


Ein Garten für Schmetterlinge

Naturgärten bieten ein ganzjähriges Angebot an Nektar

Kleiner Feuerfalter, Foto: U. Postler
Kleiner Feuerfalter, Foto: U. Postler

Unsere Schmetterlinge brauchen reichlich Nektar. Einheimische Blumen, Wildkräuter und Blühende Sträucher locken sie zahlreich in unsere Gärten.

Futterpflnzen für die Raupen im eigenen Garten anzupflanzen oder stehen zu lassen, ist für die Arterhaltung von großer Bedeutung.

Die Bio-Masse der Fluginsekten ist in den letzten 15 bis 20 Jahren in einigen Bundesländern um bis zu 80 % zurück gegangen! Ein schnelles Umdenken ist erforderlich und hilft, Arten zu retten.

 

Gartentipp: Schmetterlings-Spirale

Weitere Informationen hier

 

Außerdem folgende Literatur zum Download:

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Wann sind Ei, Raupe, Puppe und Falter zu beobachten?
NABU-beobachtungskalender_tagfalter_2016
Adobe Acrobat Dokument 219.9 KB
Download
Schmetterlingsschutz im Garten – was können wir tun?
NABU-faltblatt-gartenbesitzer-tagfalters
Adobe Acrobat Dokument 4.0 MB

Torffreies Gärtnern

Historische Rosen mit Kräutern, Foto: U. Postler
Historische Rosen mit Kräutern, Foto: U. Postler

NABU-Aktion – Gärtnern ohne Torf!

 

Aktiv zum Klima- und Moorschutz beitragen:

Wie man selbst Gartenerde ohne Torf herstellen kann, welche Möglichkeiten zur Bepflanzung es gibt, worauf man beim Kauf fertiger Erden achten sollte...

Mehr Informationen hier

 

Anbieter von torffreien Erden im Kreisgebiet:

Baumarkt Hornbach in Vogelsdorf (bei Berlin, 14 Erden ohne Torf im Sortiment).


Gärtnern für die Vögel

Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning
Rotkehlchen, Foto: NABU, Christoph Moning

Wir können selbst viel dafür tun, dass es den gefiederten Lebewesen in unseren Gärten gut geht. Sie lohnen es uns mit der Bereicherung durch ihren Gesang.

 

Gärten nehmen inzwischen einen großen Teil an bewirtschafteter, zum Teil versiegelter Fläche in Deutschland ein – mit steigendem Trend.

Unser Mitdenken für die Natur ist deshalb für viele Arten auch schon ein Beitrag zum Überleben geworden.

 

"Wie die Vögel in den Garten kommen" hier

 

Eine Vogelschutzhecke pflanzen

Diese Gehölze eignen sich, um Vögeln Futter und Schutz zu bieten:

  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Hundsrose (Rosa canina)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Schlehe/Schwarzdorn (Prunus spinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Speierling (Sorbus domestica)
  • Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
  • Vogelkirsche (Prunus avium)
  • Weißdorn (Crategus monogyna/laevigata)

Eine Vogeltränke selber bauen

Wie man mit wenig Material eine sichere Vogeltränke selber bauen kann, zeigt dieser Film hier