Kleine Tiere mit großer Wirkung – die Insekten:

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Hautflügler – Wildbiene, Hornisse & Co

Foto: NABU / Helge May
Foto: NABU / Helge May

Die NABU Fachgruppe Hymenopterenschutz

hat auf ihrer Internetseite ausführliche Informationen zum Thema zur Verfügung gestellt. Unter anderem werden z.B. Lösungsmöglichkeiten bei Problemen mit Hornissen und Wespen thematisiert: 

Internetseite der Fachgruppe 

 

siehe auch: Fachleute und Ansprechpartner in unserer Region

Ein Hornissennest im Winter

Was aus dem Nest im Kleiberkasten wurde...

Im Sommer flogen hier noch Hornissen ein und aus. Sie hatten ihre Waben in einen Vogelnistkasten gebaut. Die Brut war erfolgreich und das Volk gewachsen – soweit es der Brutinnenraum zuließ.

Das Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren gestaltete sich für uns Menschen abwechslungsreich und vollkommen ungefährlich.

Mit den ersten Frösten waren die Hornissen abgestorben. Nur die neuen Königinnen überwintern jetzt in frostfreien Verstecken.

Jedes alte Nest sollte bis zum Frühjahr an Ort und Stelle verbleiben, bevor man es wegnimmt. Der Käfer Velleius dilatatus kommt in Europa nur in Hornissennestern vor, wo er sich von den Resten ernährt. Er ist bereits selten geworden und braucht diese Nester zum Überleben.

 

U. Postler, Januar 2017

Hornissen – nützlich und geschützt

Ein Hornissennest im Vogelnistkasten

Hornissen im Kleiberkasten, August 2016, Foto: U. Postler
Hornissen im Kleiberkasten, August 2016, Foto: U. Postler

Ein Hornissenvolk hat im Herbst seine maximale Stärke erreicht – wenn es eine Chance zum Leben bekommen hat.

Mit den ersten Frösten stirbt das Volk ab. Lediglich die Königinnen überlwintern in geschützten Verstecken.

 

Die Hornissen sind bei uns auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Obwohl geschützt, haben sie stark abgenommen.

Hornissen jagen Insekten, z.B. Wespen und Fliegen. 

Sie bauen große, kunstvolle Nester. Wie man hier sieht, sogar in einem Kleiberkasten. Der hat einen vergrößerten Brutraum und ein kleineres Einflugloch.

Dadurch ist das Hornissenvolk etwas sicherer vor Freßfeinden, wie z.B. Kohlmeisen.

Von Hornissen selbst herausgeworfene Puppe, September 2016, Foto: U. Postler
Von Hornissen selbst herausgeworfene Puppe, September 2016, Foto: U. Postler

Wenn die Hornissen ihre menschlichen "Nachbarn" einige Tage kennen, dann erkennen sie die Gesichter. Auch den Geruch merken sie sich. Hierdurch, und auch wenn man sich ruhig bewegt, kann man ungestört mit den interessanten Tieren leben und sicher am Nest vorbei gehen. 

Nicht mehr oft bekommt man die wenig stechlustigen Tiere zu Gesicht. Es ist also ein Glücksfall, "Tür an Tür" mit ihnen wohnen zu dürfen.

 

U. Postler, Sept. 2016

 

Für direkte Fragen oder Informationen zum Thema Hornissen siehe hier

Weiterführendes Informationsmaterial hier

Imposant, laut und harmlos – die Blaue Holzbiene

Xylocopa violacea im Kreisgebiet gesichtet

Die Blaue Holzbiene ist unsere größte Wildbiene. Sie ist bis zu drei cm groß, brummt laut wie eine Hornisse und ist so harmlos wie eine Hummel. Sie ist schwarz – bei Blüten mit viel Pollen auch hell bestäubt – und hat dunkel regenbogenfarben schillernde Flügel.

Unter anderem besucht sie die Blüten der Salbeiarten und des Blauregens. Vor der Blüte wirkt sie wie ein kleiner Kolibri.

Die Blaue Holzbiene ist sehr wärmeliebend und selten. In den letzten Jahren ist sie in Thüringen häufiger zu beobachten. Durch den Klimawandel wird sie wahrscheinlich auch mehr im Norden präsent sein.  

 

U. Postler, Juni 2016

 

Hier ist ein schöner Artikel mit kleinem Film zur Blauen Holzbiene vom NABU Thüringen

Tag- und Nachtfalter im Land Brandenburg

Ostbrandenburger Barnimplatte (LSG Müggelspree-, Löcknitzer Wald- und Seengebiet) / Hoher Fläming / Ostprignitz

Fotos: U. Postler (1-8,16,17,20,21,25-30) / N. Pflug (9-15,18,19,22-24)

21.08.2017

18:15 Uhr

 

 

 

 

26.08.2017

ab 12 Uhr

27.08.2017

ab 10 Uhr

 

 

10.09.2017

11 – 16 Uhr

 

 

 

 

 

 

16.09.2017

15 Uhr

 

Vorstandstreffen, Restaurant Zunfthaus 383, Tuchmacherstr. 12, Fürstenwalde

 

175 Jahre Historischer Bahnhof Hangelsberg - Standbetreuung

 

NaturKultur 2017, Oberschule der FAW, Standbetreuung, Ausstellung zum Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

 

Rock für den Wald, Fürstenwalde, Standbetreuung, Infos zum Fledermausschutz


Unterschriften für den Hangelwald!

Waldkauz im Hangelwald, Foto: BI Pro Hangelwald
Waldkauz im Hangelwald, Foto: BI Pro Hangelwald

Rettet den Laubmischwald in Hangelsberg! Dafür setzen sich engagierte Bürger ein und sammeln u.a. Unterschriften.

Siehe auch unsere Artikel links!

"Verwaiste" Jungvögel Bitte nicht aufnehmen!

Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer
Amselküken, Foto: NABU, W. Wimmer

Nur helfen, wo es unbedingt nötig ist!

Meist ist der Jungvogel noch mit den Eltern verbunden. Auch junge Eulen werden von den Altvögeln noch lange außerhalb der Bruthöhle versorgt!

Nähere Informationen hier

Unterrichtsmaterial zum Wolf

Foto: NABU. S. Körner
Foto: NABU. S. Körner

Mit Kindern und Jugendlichen den Wolf entdecken!

Aufgabenstellungen, Hintergründe und Kopiervorlagen: Die NABU-Unterrichtsmaterialien geben Einblicke in die faszinierende Welt der Wölfe. Die Materialien gibt es für die Fächer Englisch, Deutsch, Biologie und Politik.

Material und Infos hier

EU-Befragung: für eine Landwirtschaft im Sinne der Natur

Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler
Feldrain mit Blumen, Foto: U. Postler

Infos und erste Ergebnisse hier

Aktionsbündnis Agrarwende

In diesem Jahr waren alle EU-Bürger aufgerufen, bei der Online-Befragung der EU-Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft abzustimmen.

Über 258 Tausend beteiligten sich an der Abstimmungskampagne des NABU.

Das Aktionsbündnis Agrarwende, welches diese Initiative startete, ist weiter für das Tierwohl aktiv:

 

Aktueller Newsletter hier

Website Aktionsbündnis hier

Igel, Maulwurf und Eichhörnchen gesucht

Foto: U. Postler
Foto: U. Postler

Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen.

Für die Erfassung dieser drei Tierarten in Brandenburg bittet der Landesfachausschuss für Säuge-tierkunde und die Naturschutz-station für Säugetierschutz in Zippelsförde uns alle um Mithilfe.

Nähere Informationen hier

Erfassungsbogen Säugetiere_2015.xls
Microsoft Excel Tabelle 11.0 KB

Was tun mit Findeltieren?

Foto: NABU, B. Kunz
Foto: NABU, B. Kunz

Ansprechpartner und Aufnahmestationen in der Nähe finden Sie hier